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Kategorie: Presse

    BEM-Pressemitteilung: Diesel-Gipfel – BEM kritisiert enttäuschende Ergebnisse

    Berlin. 04. August 2017. »Das Ergebnis des Diesel-Gipfels in Berlin war enttäuschend«, kritisiert BEM-Präsident Kurt Sigl. »Am Ende wurde der Öffentlichkeit ein fünfseitiges Papier präsentiert - schwammig formuliert und ohne zielführende Lösungsansätze. Damit war der Name des Gipfels schlussendlich auch Programm der Veranstaltung. Fazit: Deutschland hält am Diesel fest.«

    Vor dem Hintergrund des bereits begonnenen Bundestagswahlkampfs haben sich die Politiker lediglich mit einer von der Automobilindustrie vorgegebenen Minimallösung zufrieden gegeben. »Damit ist eine einzigartige Chance vergeben worden, die Weichen für eine erfolgreiche Verkehrswende zu stellen. Ganz Europa hätte sich hier ein klares Zeichen in Richtung Zukunft und nicht in die Vergangenheit gewünscht«, so Sigl weiter.

    Auch BEM-Vize-Präsident Christian Heep ist sichtlich unzufrieden: »Aufgrund der nachgewiesenen Betrügereien wäre es ein Leichtes gewesen, sich jetzt endlich massiv für eine Energie- und Mobilitätswende einzusetzen. Genau das Gegenteil ist jedoch geschehen. Die Bundesregierung öffnet der deutschen Automobilindustrie erneut Tür und Tor, um mehr oder weniger genau so weiter zu machen, wie bisher. Die Vetternwirtschaft zwischen Bundesregierung und Automobillobby kennt scheinbar kaum noch Grenzen. So verkündete der Verband der deutschen Automobilindustrie bereits vor der offiziellen Pressekonferenz von Bundesverkehrsminister Dobrindt und Bundesumweltministerin Hendricks die Ergebnisse des Diesel-Gipfels. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.«

      Sono Sion Release Event

      Eine Casting-Show auf Bloomberg TV hätte es nicht besser hinbekommen. Drei junge Menschen gründen ein Elektroauto-Start-up und präsentieren auf der Pressekonferenz zur Präsentation des ersten Prototypen ihre Paraderollen: Laurin Hahn ist der extrovertierte Smart Guy, der in Berlin sicherlich schon Hipster wäre. Jona Christians der ruhig, schüchterne Tüftler, der am ersten Tag in der gemeinsamen Garage aus Versehen (?) Benzin getrunken hat. Klar, dass er mit einem Elektroauto besser bedient ist.

        Damit wir nicht an die Wand fahren

        »Die Zeit des Welpenschutzes für die deutschen Autohersteller ist vorbei«, sagt Kurt Sigl. Der frühere Betreiber einer Teststrecke (im Auftrag eines Ingolstädter Autobauers) betreibt eine Enduro-Schule für Elektromotorräder und ist Präsident des Bundesverbands eMobilität e.V.

        Die Förderung von Elektroautos ist nur eines, aber ein sehr wichtiges Betätigungsfeld, betonte Kurt Sigl bei seinem Vortrag zur Generalversammlung der Raiffeisenbank.

          Warum die eAuto-Kaufprämie kein Erfolg ist

          Geld vom Staat beim Kauf eines Elektroautos - vor einem Jahr wurde der »Umweltbonus« eingeführt. Der Erfolg ist eher mau. Warum gelingt Deutschland nicht, was in Norwegen oder China so gut klappt?Ein Jahr ist es nun her, dass die Bundesregierung einen sogenannten Umweltbonus einführte, um den Kauf von Elektroautos zu fördern. Er sollte helfen, das Ziel zu erreichen, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen. Es sieht so aus, als würde das wohl nur ein Traum blieben. Im Januar dieses Jahres fuhren von den über 45 Millionen Pkw in Deutschland rund zwei Drittel mit Benzin und knapp ein Drittel mit Diesel. Ein Bruchteil, etwas über 165.000 Fahrzeuge, sind Hybrid-Pkw und nur 34.000 reine Elektroautos.

            Der Wahlkampf hat begonnen – Standpunkt Robin Engelhardt

            Robin Engelhardt, jüngstes Wissenschaftliches Beiratsmitglied im Bundesverband eMobilität, über Wahlversprechen und Subventionierungen fossiler Brennstoffe.

            »Es ist nichts neues, dass Politiker vor anstehenden Wahlen erstaunlich großzügig Gelder verteilen. Dass viele dieser Ideen fragwürdig sind, ist ebenfalls bekannt. Mit seiner Forderung nach einer Kaufprämie für Euro-6-Dieselfahrzeuge bringt Horst Seehofer das Phänomen Wahlversprechen allerdings auf ein neues, absurdes Level...«, so Robin Engelhardt.

              Wer fährt mehr auf Strom ab?

              Dresden und Leipzig wollen beide Modellstädte für die intelligente Mobilität der Zukunft werden. Wer dabei aktuell die Nase vorn hat, erklärt unser sächsischer BEM-Landesvertreter Christian Grötsch in einem aktuellen Artikel der Sächsischen Zeitung.

                Gut besuchter Tag der Elektromobilität an der THI

                Auf nationaler Ebene ist die Elektromobilität ein Rohrkrepierer - Mit dieser und ähnlich markanten Thesen meldete sich heute zum 7. Tag der Elektromobilität an der Technischen Hochschule Ingolstadt Kurt Sigl, BEM-Präsident, pointiert zu Wort. In seinem von Studenten ebenso wie von Ingolstädter Geschäftsleuten und Audianern gut besuchten Eröffnungsvortrag schilderte er seine meist ernüchternden persönlichen Erlebnisse mit Politikern. Zudem forderte er eine Machbarkeitsstudie für eine Seilbahn auf der Schanz.

                  Weniger Hürden für private Ladestationen

                  Privates Tanken von E-Fahrzeugen wird immer beliebter, auch die Preise für das Tanken zu Hause fallen stetig. Dennoch ziehen Mieter und Wohnungs­­eigentümer hier aufgrund des Miet- und Wohnungs­­rechts meist den Kürzeren. Doch für die nächste Legislatur­­periode wurden bereits Verbesserungen angekündigt.Mit einer Kaufprämie von 4.000 Euro und einer zehnjährigen Befreiung von der Kfz-Steuer versucht die Bundesregierung den Umstieg auf Elektroautos schmackhaft zu machen. Gleichzeitig fördert die Regierung die öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur. 7.500 Ladestationen sind mittlerweile in 1.100 deutschen Städten und Gemeinden installiert, davon über 400 im Großraum Stuttgart. Doch zumindest für Häusles Besitzer ist die eigene Stromtankstelle eigentlich ein Muss. Sogenannte Wallboxen brauchen wenig Platz und die Kosten sind überschaubar.

                    Zwischen Rohrkrepierer und Trendsetter

                    Auf nationaler Ebene ist die Elektromobilität ein Rohrkrepierer. Mit dieser und mit ähnlich markanten Thesen meldete sich gestern zum 7. Tag der Elektromobilität an der Technischen Hochschule Ingolstadt BEM-Präsident Kurt Sigl pointiert zu Wort. In seinem von Studenten ebenso wie von Ingolstädter Geschäftsleuten und Audianern gut besuchten Eröffnungsvortrag schilderte Sigl seine meist ernüchternden persönlichen Erlebnisse mit Politikern.Caroline Mayer, BEM-Beirätin und THI-Absolventin des Masterstudiengangs »Automotive and Mobility Management"«, moderierte die Abendveranstaltung und gewährte darüber hinaus exklusive Einblicke ins Silicon Valley und den dort vorherrschenden Spirit im Bereich der eMobilität.

                      Lautlos übers Wasser gleiten

                      eMobilität ist nicht nur ein Thema an Land. Auch in der Luft, auf der Schiene und auf Wasser gibt es Ansätze, die Elektrifizierung voranzutreiben. So bieten sich im Schiffbereich vor allem Fahrgastschiffe und Fähren im Küstenbereich sowie auf Seen und Flüssen für elektrische Antriebssysteme an.Was haben die Peak Islands vor der atlantischen Küste Maines, die kroatische Halbinsel Pelješac in der Adria, das nordfriesische Eiland Pellworm und die tansanische Gewürzinsel Pemba im Indischen Ozean gemeinsam? Ganz einfach: Alle werden noch mit Fähren angefahren, die über herkömmliche Dieselmotoren-Antriebe verfügen und die mit schwefelhaltigem Schiffsdiesel betankt werden – was nicht nur klimaschädlich ist, sondern darüber hinaus die empfindlichen marinen Ökosysteme mit hohen Abgasemissionen belastet.