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DER BUNDESVERBAND eMOBILITÄT

Insbesondere in der aktuellen Phase der Orientierung ist es für unsere Mitgliedsunternehmen wichtig, sich frühzeitig auf dem dynamischen Wachstumsmarkt der Neuen Mobilität zu positionieren. Sie setzen vor diesem Hintergrund auf die Synergien, die das BEM-Netzwerk in den letzten Jahren erfolgreich aufgebaut hat. Der Kern unserer täglichen Bemühungen liegt in der Vernetzung unserer Mitglieder und Partner, um nachhaltig erfolgreiche Geschäftsmodelle zu generieren und starke Netzwerke zur Durchsetzung politischer Forderungen zu etablieren.

Auf diesem Wachstumsmarkt agieren zahlreiche Akteure aus sehr unterschiedlichen Branchen, die bis dato keine oder nur sehr wenige gemeinsame Anknüpfungspunkte haben und deshalb unsere Hilfestellung bei der Initiierung gemeinsamer Projekte gern annehmen.

 

Neue Mitglieder im Bundesverband eMobilität. Herzlich Willkommen.

Köpfe der Branche

Presse

07. Juli 2020 / BEM-Pressemitteilung

Der Bundesverband eMobilität baut seine Verbandstätigkeiten aus und hat den Kreis der ratgebenden Fachexperten gestärkt. Seit Juni gehören Mathias Samson und Raimund Nowak dem knapp 40köpfigen Fachbeirat an.

Mathias Samson war von 2000 bis 2014 im Bundesumweltministerium in Berlin tätig. Nachdem er zunächst das Büro des Staatssekretärs leitete, wurde er 2004 Leiter des Referates „Umwelt und Verkehr, Elektromobilität“, in dem er maßgeblich an der Konzeption und dem Aufbau der Nationalen Plattform Elektromobilität in Deutschland beteiligt war. Im Jahre 2014 wurde Samson zum Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Mobilität und ländliche Entwicklung ernannt. Dabei lagen seine Arbeitsschwerpunkte vorrangig im thematischen Dreieck „Energie – Mobilität – Digitalisierung“. Seit 2020 ist er Mitglied der Geschäftsführung der FTI Consulting SC GmbH in Berlin.

Raimund Nowak ist seit 2009 Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und in dieser Funktion verantwortlich für eine Vielzahl regionaler und überregionaler Modellvorhaben in der Elektromobilität. Er hat eines der größten elektrischen Flottenvorhaben in Europa initiiert und setzt sich in besonderer Weise für die deutsch-französische Kooperation ein. Nowak engagiert sich im neu gegründeten Verkehrswendebüro in Berlin. Er verfügt über lange Erfahrungen in der Kommunalpolitik und war in verschiedenen Funktionen in der Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover tätig, wie zuletzt bis 2013 als Leiter der Grundsatzabteilung des Oberbürgermeisters. Von 2003 bis 2009 war Raimund Nowak Landesvorsitzender von Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Niedersachsen.

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BEM-YouTube-Kanal

Monatlich sind wir LIVE auf Sendung mit unserem Medienpartner RobinTV. Mit interessanten Interviewpartnern diskutieren und sprechen wir über den aktuellen Stand der Neuen Mobilität.

Gründe, warum wir Elektromobilität fördern sollten

LEITMARKT

Ein Leitmarkt findet in Deutschland derzeit nicht statt. Zu einem realistischen Leitmarktanspruch gehört auch die Sichtbarkeit und das allgemeine Votum für eine nachhaltige Neue Mobilität. Insbesondere bei Produkteinführungen und Technologiesprüngen – wir sprechen hier von einem Systemwechsel – muss die Politik entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen.

WIRTSCHAFT

Die deutsche Wirtschaft profitiert von der Schlüsseltechnologie Elektromobilität – enorme Exportchancen, Arbeitsplätze werden erhalten bzw. gänzlich neu geschaffen und Wertschöpfungspotenziale werden mit starkem Fokus auf den heimischen Markt ausgebaut, um nur einige positive Auswirkungen zu nennen. Aber nur, wenn wir jetzt aktiv ein Zeichen setzen. Marktanteile, die wir jetzt verlieren sind nur schwer wieder zurückzuholen. Deshalb sind insbesondere die großen Akteure – vom Automobilhersteller über Energieversorger bis hin zur Politik gefragt, sich verstärkt für die Neue Mobilität zu engagieren.

EXPORT

Als Exportnation Nr. 1 sollte Deutschland auch auf europäischer und internationaler Ebene als respektabler Vorreiter für eMobilität wahrgenommen werden. Nur wenn auch nach außen über einen sichtbaren Erstmarkt ein aktives Signal gesendet wird, kann sich Deutschland auf dem Zukunftsmarkt Elektromobilität erfolgreich als Leitanbieter etablieren.

ERNEUERBARE

Im Rahmen einer nachhaltigen Neue Mobilität auf Basis Erneuerbarer Energien werden Klima- und Umweltschutzpotenziale im Verkehr weltweit effektiv nutzbar gemacht, unsere Städte werden leiser und sauberer, die Ressourcen unserer Welt werden geschont und durch den weiteren Ausbau zusätzlicher Erneuerbarer Energien werden wir zunehmend unabhängiger von Rohstoffimporten aus zumeist instabilen Regionen der Erde.

BEM-NEWSLETTER

Der Newsletter richtet sich an 4.500 Verbraucher, Fach- und Führungskräfte entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Elektromobilität sowie an interessierte Leser, die Informationen über innovative Mobilitätslösungen auf Basis Erneuerbarer Energien, Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich der Neuen Mobiltät, praktische Erfahrungen mit emissionsarmen Antriebskonzepten sowie neuen Entwicklungen in diesem Bereich suchen.

2050 sollen die ausgestoßenen CO2-Emissionen im Verkehrssektor in der EU um 54 bis 67 % im Vergleich zum Jahr 1990 reduziert werden. Eine vielversprechende Möglichkeit zur Erreichung dieses Ziels stellen elektrische Fahrzeuge dar.

80%. Rund 14.700 Pkw fuhren Ende 2013 in Deutschland elektrisch (rein batteriebetriebene Fahrzeuge und Plug-in-Hybride). Das ist ein Plus von fast 80% im Vergleich zum Vorjahr. Unter Beibehaltung der Wachstumsgeschwindigkeit der letzten drei Jahre, würden im Jahr 2020 885.000 Elektroautos im deutschen Bestand sein.

28% des gesamten Energieverbrauchs entfallen auf den Verkehrssektor. Davon 56% auf den motorisierten Individualverkehr und 25% auf den Straßengüterverkehr.

110 Arbeitstage pro Jahr könnten 45% der Berufspendler in Deutschland unter Berücksichtigung einer Nutzungsrate von 50% auf Grund von Witterungseinflüssen problemlos einen Elektroroller für den Weg zur Arbeit nutzen.