Kategorie: Editorial

Täglich grüßt die Innovation

Täglich grüßt die Innovation

Der Bun­desver­band eMo­bil­ität set­zt sich seit 2009 dafür ein, die Elek­tro­mo­bil­ität auf Basis Erneuer­bar­er Energien voranzubrin­gen und das Mark­tum­feld für emis­sion­sarme Antrieb­skonzepte zu stärken. Der BEM ist in erster Lin­ie ein unternehmen­sori­en­tiert­er Zusam­men­schluss, in dem sich Her­steller, Umrüster, Zulief­er­er, Energie­di­en­stleis­ter, Start-ups, Berater und viele andere Branchenak­teure, Insti­tu­tio­nen und Organ­i­sa­tio­nen auf Augen­höhe begeg­nen, um sich über[…]

Wieso, weshalb, warum..?

Wieso, weshalb, warum..?

Kinder­fra­gen. Kinder antworten. Nur eine Frage der Zeit. Aber wie erk­lären wir denn nun unseren Kleinen, wenn sie mal größer sind, warum wir gemacht haben, was wir gemacht haben, bzw. warum wir so viel nicht gemacht haben, was wir hät­ten machen kön­nen müssen.. Aber wir haben doch ganz viel gemacht, sagen wir dann. Wir haben Eis erfun­den und Freibäder, Sand­kästen, Fahrräder, Bunts­tifte, Biolä­den, Veg­e­tari­er, Jutetüten, das Dosenpfand und, ja und Autos.
Aber Papa, warum stinken die so..?

Bitte warten Sie

Bitte warten Sie

Haben Sie noch ein klein biss­chen Geduld.. Hier wer­den Sie geholfen. Von wegen. Unsere ser­vice­ori­en­tierte Gesellschaft mutiert immer mehr zu ein­er verkauf­sori­en­tierten. Die Wartezeit wird mit Pro­duk­tange­boten über­brückt, die wohl kaum auf das Inter­esse eines Kun­den tre­f­fen, der sich ja fast auss­chließlich wegen eines akuten Prob­lems an die jew­eilige Hot­line wen­det. Ich frage mich ern­sthaft, wie hoch wohl die Abschlussquote solch­er eher kon­trapro­duk­tiv­en Maß­nah­men ist..?

Anspruch & Wirklichkeit

Anspruch & Wirklichkeit

So ein Quatsch..! Der Ausspruch zeugt mit­nicht­en von der Mit­glied­schaft in ein­er bil­dungs­fer­nen Schicht. Vielmehr ist er Teil ein­er weit ver­bre­it­eten Kom­men­tar­funk­tion, die einem kom­plex­en Unver­ständ­nis Aus­druck geben soll. Die kurze Wor­tansamm­lung hat dabei eine res­ig­na­tive Kom­po­nente und wird zumeist mit einem zeitlu­pe­nar­ti­gen Kopf­schüt­teln begleit­et. Sie will aus­drück­en, dass es sich kaum lohnt, die sich fortwährend wieder­holen­den Phrasen kon­struk­tiv zu kom­men­tieren und gibt ein­er sich aus­bre­i­t­en­den Frus­tra­tion einen Raum, den man eigentlich nicht wirk­lich haben wollte.

Möge die Macht mit uns sein

Möge die Macht mit uns sein

Kli­maer­wär­mung, Ter­ror, Erd­beben, Wirbel­stürme, Wet­terkrisen und andere bes­tim­men die Nachricht­en unser­er Zeit und ganz beson­ders unsere Wahrnehmung der­sel­ben. Dan Rather, Nachricht­en­mod­er­a­tor bei CBS Evening News pflegte seinen Bericht jew­eils mit den Worten »That’s part of our world tonight« zu been­den. Durch die medi­ale Ver­mit­tlung von Nachricht­en erfahren wir, was in den ver­schieden­sten Teilen der Welt geschieht. Und zwar in Echtzeit. Lei­der meist eher neg­a­tiv. Selb­st die Sportergeb­nisse sind nicht immer für alle zufrieden­stel­lend. Unbe­strit­ten han­delt es sich dabei um eine großar­tige Leis­tung der Infor­ma­tionsver­mit­tlung, respek­tive der Massenkom­mu­nika­tion. Doch bei dem, was täglich in den Medi­en berichtet wird, han­delt sich allen­falls um einen kleinen Auss­chnitt der Realität.

Macht und Einfluss im Kreis der 12 Apostel

Macht und Einfluss im Kreis der 12 Apostel

Im bib­lis­chen Ver­ständ­nis nach Markus und Lukas han­delt es sich bei den zwölf Apos­teln um die Jünger von Jesus Chris­tus, die er selb­st auswählte und ein­set­zte. Dieser ver­traute Kreis Ler­nen­der wurde nach Jesu Aufer­ste­hung und Him­melfahrt von ihm als Verkün­der des Evan­geli­ums aus­ge­sandt und for­t­an als Apos­tel, als Gesandte bezeichnet.

Alea iacta est

Alea iacta est

»Der Wür­fel ist gefall­en.« So lautet die tra­di­tionelle deutsche Über­set­zung aus den Aster­ix-Comics, die dem Sprich­wort allerd­ings eine falsche Bedeu­tung gibt. Beim Teu­tates. Ursprünglich ging es bei der Aus­sage Cäsars im Jan­u­ar 49 v. Chr. darum, die Sit­u­a­tion der Über­schre­itung des Gren­zflusses Rubikon nördlich vom heuti­gen Rim­i­ni zu beschreiben, was unwider­ru­flich den Bürg­erkrieg gegen Pom­peius bedeutete.

Gedankenspiel

Gedankenspiel

»Oh Gott, Ich kön­nte in ein­er Nusss­chale einges­per­rt sein und mich für einen König von uner­messlichem Gebi­ete hal­ten..« (Ham­let, 2. Aufzug, 2. Szene), wenn nur meine bösen Träume nicht wären. So beschreibt Stephen Hawk­ing mit Shake­spear­es Worten sein Uni­ver­sum mit einem philosophis­chen Ansatz und ist dabei sehr erfol­gre­ich. Ins­beson­dere schafft er es, kom­plexe Zusam­men­hänge zu ver­an­schaulichen und einem großen Pub­likum zugänglich zu machen. 

Habemus Leidmarkt

Habemus Leidmarkt

Als überzeugter Opti­mist mit einem starken Hang zum Real­is­mus gebe ich zu, dass ich immer wieder zur Schön­fär­berei neige und mir eher ungün­stige Sachver­halte beizeit­en zurecht­biege und dabei nicht aufgebe, das Gute auch in solchen Sit­u­a­tio­nen zu suchen. Das Find­en stellt sich dabei immer häu­figer ein und im Ergeb­nis ein­er solchen Ein­stel­lung prof­i­tieren Reak­tanz, dynamis­ch­er Prag­ma­tismus und ein ins­ge­samt pos­i­tiv­er Problemlösungsansatz.

Spes ultima moritur

Spes ultima moritur

»Nie­mand hat die Absicht Elek­troau­tos zu bauen« oder einen Flughafen zu eröff­nen. Angelehnt an das berühmte Mauer-Zitat von Ex-DDR-Chef Wal­ter Ulbricht spiegelt das frei erfun­dene Zitat ein wenig Piëch-Stim­mung und lässt gle­ichzeit­ig hof­fen, da ja bei dem Beispiel tat­säch­lich Gegen­sät­zlich­es eingetrof­fen ist. Und auch bei der Flughafen­eröff­nung stirbt die Hoff­nung der Berlin­er ja bekan­ntlich zulet­zt. Hoff­nung allein reicht aber nicht. Man muss auch etwas dafür tun..

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