Kategorie: Allgemein

Rückblick auf die 37. eMobile Runde Hessen

Rückblick auf die 37. eMobile Runde Hessen Rückblick auf die 37. eMobile Runde Hessen

09. Okto­ber 2017

»Wir haben als BEM Neu-Mit­glied und erst­ma­liger Gast­ge­ber ein­er hes­sis­chen eMo­bilen Runde viele Inter­essen­ten für die Pro­duk­te in unserem neu eröffneten Laden­lokal in der Old­timer Klas­sik­stadt in Frank­furt ken­nen­gel­ernt. Die Teil­nehmerin­nen und Teil­nehmer nutzten die Gele­gen­heit, unsere Kumpan E‑Roller, Ninebots (Seg­way) und E‑Scooter (Scroos­er) Probe zu fahren. Zudem haben wir span­nende und vielver­sprechende Gespräche mit poten­ziellen Net­zw­erk­part­nern führen kön­nen. Rund­herum ein gelun­gener Abend«, so Niels Jäger, Geschäfts­führer von EinfallsReich!.

BEM-China Repräsentant Dr. Huang

BEM-China Repräsentant Dr. Huang

Der Bun­desver­band eMo­bil­ität ver­fügt nun in Shang­hai über ein eigenes Büro und freut sich, gemein­sam mit BEM-Chi­na-Repräsen­tant Dr. Huang auf die weit­eren län­derüber­greifend­en Her­aus­forderun­gen. Ins­beson­dere bei Fra­gen zum Ver­trieb und zur Inte­gra­tion in den chi­ne­sis­chen Markt sowie für einen wirtschaftlichen Aus­tausch ste­ht die Repräsen­tanz den BEM-Mit­glied­sun­ternehmen jed­erzeit gerne zur Verfügung.

BEM-EU-Repräsentant Dr. Ingo Friedrich

Der Bun­desver­band eMo­bil­ität hat sich in den ver­gan­genen Jahren erfol­gre­ich auf Bun­de­sebene posi­tion­ieren kön­nen, um Elek­tro­mo­bil­ität als real­is­tis­che Mobil­ität­salter­na­tive auf die Straße zu brin­gen. »Eine markt- und serien­fähige Neue Mobil­ität kann in ein­er immer stärk­er ver­net­zten Welt aber nur dann erfol­gre­ich real­isiert wer­den, wenn wir uns auch in Brüs­sel erfol­gre­ich posi­tion­ieren», erk­lärte BEM-Präsi­dent Kurt Sigl beim Tre­f­fen mit dem dama­li­gen EU-Energiekom­mis­ar Gün­ther H. Oet­tinger und Dr. Ingo Friedrich, Präsi­dent des Europäis­chen Wirtschaftsse­n­ats (EWS), in Brüs­sel. »Eine aktive und nach­haltige Gestal­tung wirtschaftlich­er und poli­tis­ch­er Rah­menbe­din­gun­gen kann nur auf der Ebene der Staatenge­mein­schaft erfol­gre­ich vor­angetrieben wer­den. Deshalb zeigen wir jet­zt Präsenz in der europäis­chen Haupt­stadt und wer­den gemein­sam mit unseren neuen Part­ner auch über EU-weite Pro­jek­te nach­denken«, so Sigl weiter.

Herausforderungen auf EU-Ebene

Vom 22. bis 25. Mai 2014 wählen die Bürg­erin­nen und Bürg­er der Europäis­chen Union zum acht­en Mal das Europäis­che Par­la­ment. Wir haben im Vor­feld mit unser­er par­la­men­tarischen Beirätin Ulrike Müller, stel­lvertre­tende Vor­sitzende der Land­tags­frak­tion der Freien Wäh­ler in Bay­ern und Spitzenkan­di­datin zur Europawahl, über die poli­tis­chen Her­aus­forderun­gen im Bere­ich der Neuen Mobil­ität auf EU-Ebene gesprochen.

Spannung in der Energiewende

Das Smart­Grid ist zu einem ele­mentaren Wirtschafts­bere­ich gewor­den. Kom­munen, pri­vate Haushalte, Indus­trie, Gewerbe und Energieerzeuger kom­men nicht umhin, sich mit der Umset­zung dieser The­matik ern­sthaft zu beschäfti­gen. Je eher das intel­li­gente Strom­netz flächen­deck­end umge­set­zt wird, um so eher wer­den sta­bile, bzw. sink­ende Strompreise für alle Beteiligten Real­ität. Die Zukun­ft der Energiewende überzeugt durch saubere Energieerzeu­gung, Energieef­fizienz und Preisoptimierung.

Intelligentes Stromnetz

Im Zuge der Mobil­itätswende wird die Elek­tro­mo­bil­ität weitre­ichende Auswirkun­gen auf die Energie‑, Infor­ma­tions- und Kom­mu­nika­tions­branche haben. Ein intel­li­gentes Strom­netz kann eFahrzeuge sin­nvoll in das Stromver­sorgungs-Sys­tem ein­binden und so einen Beitrag zu einem aktiv­en Energie­m­an­age­ment leis­ten. Stich­wort mobile Spe­ich­er. Herr Emmert, wie müssen eAu­tos zukün­ftig mit dem Strom­netz inter­agieren, um die Net­zsta­bil­ität nicht zu gefährden und wie kann eine Neue Mobil­ität ihren Beitrag zur besseren Inte­gra­tion Erneuer­bar­er Energien leisten?

eMobilität in Szene setzen

Als Schaufen­ster beze­ich­net man meist großflächige Durch­sicht­fen­ster, hin­ter denen Waren von außen sicht­bar zur Schau gestellt wer­den oder auf Dien­stleis­tun­gen hingewiesen wird. Die attrak­tiv deko­ri­erte Schaufen­ster­aus­lage zählt für den sta­tionären Einzel­han­del zu den wirk­sam­sten Werbe­mit­teln. So die Def­i­n­i­tion. Ganz anders scheint das bei den Schaufen­stern für Elek­tro­mo­bil­ität in Deutsch­land zu sein. Zu sehen ist davon bis dato noch recht wenig. Anstatt den poten­tiellen Kun­den attrak­tive Ange­bote sowie bere­its ver­füg­bare Elek­tro­fahrzeuge und Mobil­ität­slö­sun­gen anschaulich zu präsen­tieren, ver­lieren sich die beteiligten Akteure bis dato lei­der ver­mehrt in Detaild­iskus­sio­nen und bleiben so — für den Moment — nicht sicht­bar. Das ist nicht nur aus kaufmän­nis­ch­er Sicht fatal für die gesamte Branche.

Die Praxis in Deutschland

Noch ist der Markt für Elek­tro­fahrzeuge in der Entwick­lungsphase und die Infra­struk­tur im Auf­bau begrif­f­en. Der Bund fördert zahlre­iche inno­v­a­tive Pro­jek­te mit Mod­ellcha-rak­ter und gewährt Pri­vat­per­so­n­en Steuer­erle­ichterun­gen, um den Wech­sel zur Elek­tro­mo­bil­ität voranzutreiben. Konkrete Zuschüsse beim Fahrzeugkauf sind derzeit von der Poli­tik aber nicht beab­sichtigt. Doch auch auf regionaler oder kom­mu­naler Ebene wird die Ver­bre­itung und Etablierung von Elek­tro­fahrzeu­gen forciert: immer mehr Kom­munen und Stadtwerke sowie andere öffentliche und pri­vate Insti­tu­tio­nen fördern den Kauf von Elek­tro­fahrzeu­gen mit direk­ten Zuschüssen oder anderen inter­es­san­ten und geld- werten Vergünstigungen. 

Mediale Sichtbarkeit

Mediale Sichtbarkeit

Als prozes­suales Ergeb­nis ein­er inten­siv­en Beschäf­ti­gung mit den The­menkom­plex­en Erneuer­bare Energien, Energieef­fizienz, EEG, Smart­Grid und Elek­tro­mo­bil­ität habe ich eine klare Vorstel­lung davon, wie der Umgang mit fos­silen Ressourcen auf diesem Plan­eten auf lange Sicht sein sollte. Daher rücke ich die Ver­ant­wor­tung für den Men­schen, die Umwelt und nach­fol­gende Gen­er­a­tio­nen in den Mit­telpunkt meines gestal­ter­ischen Engagements.

1.000 Euro für ein Ökoauto

Hei­del­berg gibt als einzige Kom­mune in Deutsch­land einen Zuschuss für »Öko-Autos«: 1.000 Euro steuert die Stadt im Rah­men des Förder­pro­gramms »Umwelt­fre­undlich mobil« zur Anschaf­fung eines neuen Elektro‑, Erdgas- oder Hybrid­fahrzeugs bei. Die neuen Tech­nolo­gien wie Elek­tro­mo­bil­ität, Hybrid­mo­toren und Erdgas­fahrzeuge tra­gen dazu bei, die Luft- und Lärm­be­las­tung sowie den CO2-Ausstoß durch den Straßen­verkehr zu reduzieren. Die Stadt strebt eine Vor­re­it­er­rolle beim Wech­sel auf inno­v­a­tive Tech­nolo­gien an. Dazu gehört im Rah­men des Aus­baus der eMo­bil­ität eine kli­mafre­undliche Stromerzeu­gung mit Erneuer­baren Energien.

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