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New Mobility: AL-KO Fahrzeugtechnik bringt nachhaltige Alternativen auf die Straße

Mai 2019 / Pressemeldung BEM-Mitgliedsunternehmen AL-KO

Unternehmen positioniert sich als Hersteller von Systemträger-Plattformen und Fahrwerks-Baugruppen sowie als Fertigungspartner mit Produktions-Know-how

Die AL-KO Fahrzeugtechnik setzt auf New Mobility. Wie schon in der Vergangenheit ist der weltweit agierende Konzern aktiver Gestalter der Zukunft. Dank des technologischen Wissens und einer hohen Flexibilität ist AL-KO der ideale Partner für Unternehmen, die sich der New Mobility verschrieben haben. So liefert das Unternehmen mit dem variablen Leichtbau-Chassis, das als Systemträger einen modularen Einsatz der Batteriepakete und E-Komponenten ermöglicht, die auf jegliche individuellen Bedürfnisse anzupassende Fahrzeugbasis.

President und CEO der AL-KO Fahrzeugtechnik Harald Hiller: »Wir sind nicht nur bei einem aktuellen Megatrend vorne mit dabei, sondern gleichzeitig auch ein ganz wesentlicher Mitgestalter der mobilen Zukunft. Dies untermauern wir mit dem Beitritt zum Bundesverband eMobilität e.V. nachhaltig. Wir schätzen und unterstützen die Arbeit des Verbandes und freuen uns auf den Wissensaustausch. Mit unserem Know-how werden wir dazu beitragen, dem Verband und dessen Standpunkten noch mehr Gehör zu verleihen.«

Die AL-KO Fahrzeugtechnik versteht sich als Hersteller von Systemträger-Plattformen und Fahrwerks-Baugruppen sowie als Fertigungspartner mit umfassendem Produktions-Know-how. Ein großer Mehrwert für die neuen Player der Elektrofahrzeugbranche ist es, dass AL-KO sie mit Agilität und Flexibilität auf ihrem Wachstumspfad begleitet. »Es freut uns, dass wir bei den zukunftsbestimmenden Unternehmen als kompetenter und zuverlässiger Partner gesetzt sind. So werden viele Elektrofahrzeuge, die heute und in den nächsten Jahren auf die Straße kommen, die Kompetenz und Fahrwerkskomponenten von AL-KO Fahrzeugtechnik in sich tragen«, so Harald Hiller weiter.

Im neuen Montagewerk entstehen bis zu 100 Arbeitsplätze

Das Problem ist bekannt: Hohe Stickstoffdioxid-Belastungen aufgrund des Schadstoffausstoßes im Straßenverkehr stellen ein Gesundheitsrisiko dar. Grundsätzlich herrscht Einigkeit, dass die Stickoxid-Emission gesenkt werden muss. An zukunftsbestimmenden Lösungen arbeitet die AL-KO Fahrzeugtechnik, die bereits innovative Fahrzeugkonzepte für Nutzfahrzeuge realisiert hat. »Nach ersten Kontakten mit dem Thema Elektromobilität durch unser Electric-Power-Chassis im Jahr 2010 haben wir 2016 für den vollelektrisch angetriebenen E-Transporter ABT eCab die maßgeschneiderte Plattform bereitgestellt«, so Mirko Trefzer, Senior Vice President Sales & Marketing bei AL-KO Fahrzeugtechnik. Aktuell übernimmt AL-KO die Elektrifizierung von zwei Fahrzeug-Modellen im Bereich Nutzfahrzeuge für ABT e-Line, die im Auftrag eines großen deutschen Automobilherstellers gefertigt werden. Dazu wird aktuell im Gewerbepark Deffingen bei Günzburg ein Montagewerk errichtet, in dem bis zu 100 neue Arbeitsplätze entstehen. In Spitzenzeiten sollen dort im Zwei-Schicht-Betrieb 40 Fahrzeuge pro Tag bzw. 10.000 Einheiten pro Jahr vom Band laufen. Die Elektrifizierung der Fahrzeuge umfasst die Bereiche der Vormontage und Montage von Elektrokomponenten, Elektroantrieb und Batterie.

Intelligentes Hybridkonzept für Transporter

Die bereits realisierten Fahrzeug-Konzepte bieten einen soliden Einstieg in das Thema E-Mobilität bei leichten Nutzfahrzeugen und Pkw. Dennoch sind die Fahrzeuge in ihrer Reichweite beschränkt, da die Batteriekapazität meist nur für den Stadt- und Umlandverkehr ausgelegt ist. Auch dazu hat die AL-KO Fahrzeugtechnik einen intelligenten Lösungsvorschlag geliefert. Zusammen mit der Huber Automotive AG, ein etablierter Spezialist für Embedded Automotive Electronics, wurde auf der IAA Nutzfahrzeuge 2018 eine Weltneuheit präsentiert: das Hybrid Power Chassis. Dieses Hybrid-System bietet mit zulässigen Gesamtgewichten zwischen 3,5 und 5,0 Tonnen die perfekte Lösung für emissionsfreie urbane Fahrten mit Elektroantrieb und längere, außerstädtische Touren mit Verbrennungsmotor. Die Besonderheit: Die elektrifizierte Hinterachse mit einer Leistung von zirka 90 kW kann bei Bedarf zugeschaltet werden und macht den Transporter damit zu einem cleveren Hybridkonzept.

Die Kooperation mit Huber Automotive sieht mittelfristig mehrere E-Mobility-Lösungen vor und beinhaltet den Gesamtkomplex der Elektromobilität sowohl für den Nutzfahrzeug- als auch für den Freizeitfahrzeugbereich. »Die Entwicklung ist sehr spannend. Es bestehen Visionen, dass die Elektromobilität auch bei Reisemobilen eine gewichtige Rolle einnehmen wird. Ebenfalls denken wir über elektrisch angetriebene Wohn- und Nutzanhänger nach, die das eZugfahrzeug unterstützen. Wie bei bestehenden Kooperationen, mit anderen namhaften Playern, beispielsweise für leichte elektrische Nutzfahrzeuge, wird die AL-KO Fahrzeugtechnik als Lieferant von Leichtbau-Chassis, komplett abgestimmten Fahrwerken und Achsen bzw. Sonderachsen auch bei weiteren Projekten ein aktiver Gestalter der Zukunft sein«, so Mirko Trefzer.

Über AL-KO
1931 in Kötz im Landkreis Günzburg gegründet, ist die AL-KO Fahrzeugtechnik heute ein global agierendes Technologie-Unternehmen mit rund 30 Standorten und 2.650 Mitarbeitern in Europa, Südamerika, Asien und Australien. Mit hochwertigen Chassis- und Fahrwerkskomponenten für Anhänger, Freizeitfahrzeuge und leichte Nutzfahrzeuge steht AL-KO für beste Ergonomie und Funktionalität, höchsten Komfort sowie Innovationen für mehr Fahrsicherheit. AL-KO Fahrzeugtechnik und Dexter Axle sind seit Ende 2015 unter DexKo Global Inc. vereinigt. Diese Kombination ist weltweit führender Hersteller von Anhängerachsen und Chassis-Komponenten im leichten Fahrzeug-Segment. DexKo Global Inc. erwirtschaftet einen Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar.

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Veröffentlicht am 27. Mai 2019