Folgt uns auf

BEM-Pressemitteilung: Mitteilung vom BEM in Bezug auf die Förderbekanntmachung »Schaufenster Elektromobilität« der GGEMO

Berlin. 13. Oktober 2011. Wir freuen uns, dass am 11. Oktober 2011 die Bundesregierung endlich die Förderkriterien für die Bewerbung der »Schaufenster Elektromobilität« veröffentlicht hat. Diese Förderrichtlinie soll zu einem innovativen Wettbewerb zwischen den bereits etablierten Modellregionen und Projekten sowie weiteren Akteuren ermutigen, die Maßnahmen zur Etablierung der eMobilität außerhalb der bereits bestehenden planen.

Erster Ansprechpartner für die Einreichung der Schaufenster-Bewerbungen ist die GGEMO, die Gemeinsame Geschäftsstelle Elektromobilität der Bundesregierung, bei der die Projektskizzen für die Teilnahme am Schaufenster-Programm bis zum 16. Januar 2012 eingereicht werden müssen.

Im Rahmen der Bekanntmachung zu den Richtlinien zur Förderung von Forschung und Entwicklung der »Schaufenster Elektromobilität« ist unter dem Abschnitt 7.1.1 »Einreichung und Auswahl der Projektskizzen« von einem Verbundkoordinator die Rede, mit dem eine gemeinsame Projektskizze vor der Einsendung bei der GGEMO zur Abstimmung vorgelegt werden muss. Verbundprojekte entstehen, wenn mindestens zwei Verbundpartner (z.B. Wirtschaftsunternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen) projektbezogen zusammenarbeiten. Dritte, die dabei lediglich als Dienstleister in einem Auftragsverhältnis zuarbeiten, gelten dabei nicht als Verbundpartner. Die beteiligten Partner eines Verbundprojekts müssen Ihre Zusammenarbeit in einer entsprechenden Kooperationsvereinbarung regeln. Verantwortlich hierfür ist der Verbundkoordinator.

Falls eine Gebietskörperschaft des öffentlichen Rechts nicht Bewerberin oder direkte Beteiligte an einem Verbundprojekt für die Schaufenster-Bewerbung ist, muss für diese Bewerbung eine verbindliche Absichtserklärung von ihr vorliegen, um ihre Unterstützung für das Schaufensterprojekt zu belegen. Dies kann z.B. in Form eines Letter of Intent geschehen.

Die involvierte Gebietskörperschaft tritt hingegen nicht automatisch als Verbundkoordinator für das Schaufensterprojekt auf. Auch die jeweiligen Agenturen, die zuvor teilweise die Federführung bei der Etablierung der Modellregionen und Projekte zum Thema Elektromobilität in den einzelnen Bundesländern übernommen haben, müssen nicht zwangsläufig als Verbundkoordinator für die Schaufenster-Bewerbungen in Erscheinung treten. Diese Aufgabe können beispielsweise auch Unternehmen, Ingenieurbüros, wissenschaftliche Einrichtungen oder Verbände übernehmen, die sich an einem Bewerberkonsortium beteiligen.

»Als Bundesverband eMobilität sind wir bereits in Kontakt mit den relevanten Akteuren in den verschiedenen Regionen – so unter anderem in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Mitteldeutschland und NRW. Vor diesem Hintergrund stellen wir für alle interessierten Mitgliedsunternehmen gern unsere Kompetenz in den Bereichen Beratung, Politik, Vernetzung, Kommunikation und Koordination zur Verfügung und freuen uns auf Fragen und Anregungen, um eine erfolgreiche Schaufenster-Bewerbung aktiv zu begleiten«, betont BEM-Präsident Kurt Sigl und verweist auf Gesprächsmöglichkeiten im Rahmen der eCarTec vom 18. bis 20. Oktober in München auf dem BEM-Gemeinschaftsstand 607 in Halle A6.

Zur Förderbekanntmachung »Schaufenster Elektromobilität« gelangen Sie ⇢ hier.

Über den Bundesverband eMobilität e.V. (BEM)
Der Bundesverband eMobilität setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der eMobilität als nachhaltiges, zukunftsweisendes und intermodales Mobilitätskonzept sowie die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei der Umstellung auf Elektromobilität. Um diese Ziele zu erreichen, vernetzt der BEM die Akteure aus Wirtschaft, Politik und Medien miteinander, fördert die öffentliche Wahrnehmung für eine Neue Mobilität und setzt sich für die nötigen infrastrukturellen Veränderungen ein.

Pressekontakt
Juliane Girke
PR-Referentin
Bundesverband eMobilität e.V
Fon 030 3464 950 92
juliane.girke@bem-ev.de

Bei Veröffentlichung wird um ein Belegexemplar gebeten.

Veröffentlicht am 13. Oktober 2011