Folgt uns auf

BEM-NEWSLETTER NR. 114 / MÄRZ 2016

BEM-NEWSLETTER NR. 114 / MÄRZ 2016

Hier können Sie sich die Online-Version des Newsletters ansehen:
⇢ BEM-NEWSLETTER NR. 114 / MÄRZ 2016

nl_114

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe BEM-Mitglieder, Hallo,

im Zuge des Genfer Automobilsalons 2016 erreichen uns unglaubliche Statements, so wie dieses hier von ⇢ VW-Chef Matthias Müller: »Im Übrigen werden wir eine Situation haben, dass Elektromobilität und Verbrennungsmotoren noch in einer Co-Existenz leben und man muss dann einfach in den nächsten 10 bis 20 Jahren sehen, wie sich die Dinge entwickeln und eventuell verschieben. Und da spielt natürlich der Spritpreis auch eine gewisse Rolle.« Zum Diesel sagte er im ZDF, er sei sehr sauber. ⇢ VDA-Präsident Matthias Wissmann zum Thema Diesel: »Strategisch ist der Euro-VI-Diesel für die Umweltdiskussion der nächsten Jahre die richtige Antwort und auch die richtige Brückentechnologie auf dem Weg zur Elektromobilität.« ⇢ Daimler-Chef Dr. Dieter Zetsche sprach auf Nachfrage, wie sein Unternehmen ins Jahr gestartet ist: »Januar kann man fast als einen Knallstart bezeichnen. Wir haben uns mit 20 Prozent Wachstum fast selbst überrascht.« Na, dann kann ja alles so bleiben wie es ist. Super.

Ach ja, ⇢ BMW-Chef Krüger sagte, im Jahr 2020 werde der Dieselmotor noch von „fundamentaler Bedeutung“ sein; ohne den die Abgas-Vorschriften der EU schlicht nicht erreichbar seien. Und die Kommentare vom Stadler, die ersparen wir Ihnen hier wegen noch häufigerer Verwendung von Begriffen wie soll, geplant und bald. Seinen Vorsprung muss er erst mal zeigen und die Hosen runter lassen. Vor 2018, eher 2021, ist damit aber auf gar keinem Fall zu rechnen. Insider berichten indess, dass Elon Musk der deutschen Automobilindustrie versprochen hat, bis dahin keine weiteren Innovationen auf den Markt zu bringen. Tesla wird derweil auch ein paar Jahre verschlafen – die müssen ja auch mal Urlaub machen..

Der BEM und seine nachhaltig engagierten Mitgliedsunternehmen aus Deutschland, Europa und Übersee sowie nationale und internationale Kooperationspartner sind mehr denn je gefordert. Die Mobilitätswende darf nicht weiter ausgebremst werden und einer Rhetorik, wie am Genfer Beispiel ja nur kurz angerissen, zeigen wir jetzt die rote Karte. Darauf sollten sich die Vertreter der Branche einstellen, die nicht bereit sind ihre Unternehmen und ihre Mitarbeiter in eine zukunftsfähige Ära zu führen. Ziehen Sie sich warm an.

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen, bleiben Sie elektromobil.

Ihr BEM-Vorstand / Kurt Sigl, Christian Heep, Michael Hofmann und Markus Emmert

⇢ BEM-Webseite

raeber_banner

Anzeige / BOOKANDPLAY / www.bookandplay.de

Rückblick: 29. Februar 2016 / gemeinsame Veranstaltung mit der Energiemetropole Leipzig

»Nicht warten, handeln..!« sagte BEM-Präsident Kurt Sigl in seiner Keynote im Lindensaal vor den wichtigsten Akteuren des Grünen Ringes Leipzig, eines Zusammenschlusses von 13 Kommunen und 2 Landkreisen, zum »Marktplatz der intelligenten Mobilität«. Zwei Workshops zum Thema Elektromobilität auf dem Wasser und an Land machten deutlich, welches Potential hier für Leipzig und die Region bereits vorhanden ist.

Am Thema Elektromobilität geht kein Weg mehr vorbei. Der Anteil elektromobiler Fahrzeuge am gesamten Verkehr wird in den nächsten Jahren rasant steigen. Die Frage, ob eMobilität eine Zukunft hat, stellt sich nicht mehr, denn sie ist bereits Zukunft. Der Grüne Ring Leipzig, vertreten durch das Amt für Stadtgrün und Gewässer und die Wirtschaftsförderung der Stadt Leipzig haben in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband eMobilität zum Beteiligungsworkshop eingeladen.

Der vom Freistaat Sachsen geförderte Marktplatz ist eingebettet in die Entwicklungsziele des Grünen Ringes mit seinen Partnern in der Region und der e-Allianz als Initiative Leipziger Unternehmen. Dabei wird in einem umfassenden Beteiligungsprozess konsequent der Weg zur effizienteren, umweltfreundlichen und bezahlbaren Mobilität für alle weitergegangen. Neben elektrischen Antrieben als Schlüssel zum Übergang in eine postfossile Mobilität, wurde besonders der Vernetzungsgedanke verschiedener Verkehrsträger diskutiert.