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Kategorie: Politik

    BEM-Pressemitteilung: Bundesverband eMobilität kritisiert Autoindustrie

    10. April 2018

    »Nach jahrelanger Untätigkeit macht man sich mit so einer Schuldzuweisung lächerlich«, so BEM-Präsident Kurt Sigl, der sich gegen den Versuch der Automobilhersteller wendet, die Verantwortung für die schleppende Nachfrage nach Elektrofahrzeugen den Kunden anzulasten. Anlass für die Kritik waren entsprechende Aussagen des Präsidenten der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) auf dem Tagesspiegel Summit „Future Mobility“ in Berlin.»Die Nationale Plattform Elektromobilität schaut seit ihrem Bestehen gerne und viel in die Zukunft, verspricht Jahr für Jahr eine große Zahl elektrischer Fahrzeugmodelle und bleibt als Sprachrohr der Automobilindustrie Deutschlands größter Ankündigungsweltmeister. Den Autofahrern nun die Schuld an den jahrzehntelangen Versäumnissen der deutschen Autoindustrie zu geben, ist eine Frechheit.«

      BEM-Pressemitteilung: Gerichtsurteil zum Diesel-Verbot

      Berlin, 28. Februar 2018. Seit Jahren setzen wir uns insbesondere bei Politik und Industrie dafür ein emissionsarme Fahrzeugkonzepte zu fördern. Wir haben dazu unzählige Vorschläge eingebracht, wie eine Mobilitätswende sozialverträglich umgesetzt werden kann. Das aktuelle Gerichtsurteil zum Dieselverbot wäre nicht nötig gewesen, wenn die Politik früher richtungsweisende Maßnahmen ergriffen hätte, anstatt beständig die deutschen OEM und insgesamt fossile Antriebskonzepte zu schützen. Die Affäre zu den Schadstoff-Grenzwerten zeigt eindrucksvoll die Versäumnisse der Politik.

        BEM-Pressemitteilung: Experimentierräume für Neue Mobilität

        BEM, BSM und die Koordinatoren der 
Schaufenster Elektromobilität bilden Allianz

        Berlin, 05. Oktober 2017. Der Bundesverband eMobilität (BEM), der Bundesverband Solare Mobilität (BSM) sowie die Koordinatoren der ehemaligen vier Schaufenster Elektromobilität haben eine Allianz für die Mobilitätswende initiiert. 

 In einer gemeinsamen Erklärung setzen sich die Verbände und die Fachleute für die Einrichtung von »regulatorischen Experimentierräumen« ein. Dort sollen in enger Zusammenarbeit von Politik, Unternehmen und Wissenschaft neue Mobilitätsdienstleistungen praxisnah erprobt werden. So können Regionen entstehen, in denen die Mobilitätswende modellhaft vorangetrieben wird. 
 In der Erklärung wird darauf verwiesen, dass der Umbau der Mobilitätswelt nicht als Verwaltungsakt, sondern als mutiges Unterfangen betrieben werden müsse. Die Initiatoren wollen sich nicht allein auf Labore in der Wissenschaft und Unternehmen verlassen und gemeinsam mit Betroffenen vor Ort Vorbildregionen kreieren.

          BEM: »Offenbarungseid der Bundesregierung zum Thema Elektromobilität«

          Am 15. und 16. Juni 2015 haben sich in Berlin Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik in Berlin zur Nationalen Konferenz Elektromobilität getroffen. Darunter auch BEM-Präsident Kurt Sigl, der sich zum aktuellen Zeitpunkt wesentlich aktivere Zeichen der Politik im Bereich Elektromobilität wünschen würde. »Die wenig konkreten Aussagen der Bundesregierung im Rahmen der Konferenz gleichen einem Offenbarungseid. Vor diesem Hintergrund sehe ich aktuell keine Chance für Deutschland zum Leitmarkt Elektromobilität zu werden.«

            Nationale Konferenz Elektromobilität: Enttäuschung dominiert

            Im Vorfeld sah es noch so aus, als ob die Elektromobilitätskonferenz in Berlin Anfang der Woche konkrete Maßnahmen hervorbringen würde. Aber schon nach dem ersten Tag war klar, dass das deutliche Signal und der erhoffte Anschub der Elektromobilität - zumindest vorerst – nicht zu erwarten ist.

              Elektromobilität: Verbandspräsident Sigl wirft Regierung Versagen vor

              Der Präsident des Bundesverbandes eMobilität (BEM) Kurt Sigl hat nach der Nationalen Konferenz Elektromobilität die Strategie der Bundesregierung in Sachen Elektromobilität heftig kritisiert. »Die wenig konkreten Aussagen der Bundesregierung im Rahmen der Konferenz gleichen einem Offenbarungseid. Vor diesem Hintergrund sehe ich aktuell keine Chance für Deutschland zum Leitmarkt Elektromobilität zu werden«, sagte Sigl.

                Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

                Berlin, 08. Juni 2015.Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,Anfang der kommenden Woche findet die Nationale Konferenz Elektromobilität statt. Diesen Anlass möchte ich nutzen, um mich mit einigen Bemerkungen zur Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland an Sie zu wenden.

                  Bayerns CSU beweist Unwissenheit in Sachen Elektroautos

                  Eine Posse im bayerischen Landtag wird zum traurigen Beispiel für die Unwissenheit mancher Politiker in Sachen Elektroautos: Eine Forderung der Opposition lautete, bei der Neubeschaffung von Dienstwagen auf umweltfreundlichere Modelle umzusteigen. Der Vorstoß der Grünen - unterstützt von den Freien Wählern - sah vor, den CO2-Ausstoß der Dienstfahrzeuge bis 2020 auf 95 Gramm je Kilometer zu reduzieren und den Anteil der Elektrofahrzeuge an der Flotte auf zehn Prozent auszubauen.

                    Bayerische Landtags-Opposition scheitert mit Forderung nach mehr Elektroautos für die Staatsregierung

                    Die bayerischen Minister müssen künftig doch nicht auf umweltfreundlichere Dienstwagen umsteigen: Der Landtag hat am 15.04.2015 mit seiner CSU-Mehrheit einen Vorstoß der Opposition abgelehnt. Die wollte vor dem Hintergrund einer Studie der Deutschen Umwelthilfe, wonach die Dienstwagenflotte der bayerischen Staatsregierung die klimaschädlichste bundesweit sei, mehr Elektroautos und CO2-ärmere Fahrzeuge durchsetzen.