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BEM-Hauptstadtrepräsentant diskutiert über die Weichenstellungen für die urbane Mobilität

12. Januar 2017 / Trialog von HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform, acatech und Leopoldina zur Energiewende im Allianz-Forum am Pariser Platz

Der Verkehrssektor verursacht fast ein Fünftel der CO2-Emissionen Deutschlands. Trotz sparsamerer Motoren konnten seine Emissionen seit 1990 nicht reduziert werden. Um den Verkehr klima- und umweltfreundlicher zu machen, muss das urbane Mobilitätssystem umgebaut werden. Aber können wir schon heute festlegen, wie wir uns künftig fortbewegen werden? Welche Technologien und Infrastrukturen benötigen wir, und wen müssen wir in die Planung einbeziehen? Diesen Fragen widmete sich der fünfte Trialog der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und des Akademieprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS), der am 12. Januar 2017 in Berlin stattfand.

»Wir benötigen endlich Ehrlichkeit bei den Zielen und Maßnahmen von Staat und Autoindustrie zur Elektromobiltiät. Machen wir so weiter, wird uns China lehren, wie Elektromobilität gemacht wird. Hiervon wird insbesondere die heimische Autoindustrie, aber auch die Zuliefererindustrie betroffen sein. Fangen wir nicht endlich an, an dem bereits begonnenen Technologiewandel aktiv mitzuwirken, stehen zahlreiche Arbeitsplätze auf dem Spiel«, so BEM-Hauptstadtrepräsentant Dr. Dr. Reinhard Löser im Rahmen der Diskussionsrunde.

»Wir sollten endlich anfangen, schädliche Dieselfahrzeuge aus den Innenstädten zu verbannen und ab 2030 das Verbot der Neuzulassung von Verbrennern, die mit fossilen Kraftstoffen betrieben werden, festschreiben! Das wäre ein klarer Ordnungsrahmen, den sich die Industrie immer von der Politik wünscht, und ein deutliches Signal an den Verbraucher.«

Weitere Informationen finden Sie hier: ⇢ Trialoge zur Energiewende

Veröffentlicht am 18. Januar 2017