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Kategorie: Politik

    BEM: »Offenbarungseid der Bundesregierung zum Thema Elektromobilität«

    Am 15. und 16. Juni 2015 haben sich in Berlin Vertreter von Unternehmen, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik in Berlin zur Nationalen Konferenz Elektromobilität getroffen. Darunter auch BEM-Präsident Kurt Sigl, der sich zum aktuellen Zeitpunkt wesentlich aktivere Zeichen der Politik im Bereich Elektromobilität wünschen würde. »Die wenig konkreten Aussagen der Bundesregierung im Rahmen der Konferenz gleichen einem Offenbarungseid. Vor diesem Hintergrund sehe ich aktuell keine Chance für Deutschland zum Leitmarkt Elektromobilität zu werden.«

      Nationale Konferenz Elektromobilität: Enttäuschung dominiert

      Im Vorfeld sah es noch so aus, als ob die Elektromobilitätskonferenz in Berlin Anfang der Woche konkrete Maßnahmen hervorbringen würde. Aber schon nach dem ersten Tag war klar, dass das deutliche Signal und der erhoffte Anschub der Elektromobilität - zumindest vorerst – nicht zu erwarten ist.

        Elektromobilität: Verbandspräsident Sigl wirft Regierung Versagen vor

        Der Präsident des Bundesverbandes eMobilität (BEM) Kurt Sigl hat nach der Nationalen Konferenz Elektromobilität die Strategie der Bundesregierung in Sachen Elektromobilität heftig kritisiert. »Die wenig konkreten Aussagen der Bundesregierung im Rahmen der Konferenz gleichen einem Offenbarungseid. Vor diesem Hintergrund sehe ich aktuell keine Chance für Deutschland zum Leitmarkt Elektromobilität zu werden«, sagte Sigl.

          Offener Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel

          Berlin, 08. Juni 2015.Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,Anfang der kommenden Woche findet die Nationale Konferenz Elektromobilität statt. Diesen Anlass möchte ich nutzen, um mich mit einigen Bemerkungen zur Entwicklung der Elektromobilität in Deutschland an Sie zu wenden.

            Bayerns CSU beweist Unwissenheit in Sachen Elektroautos

            Eine Posse im bayerischen Landtag wird zum traurigen Beispiel für die Unwissenheit mancher Politiker in Sachen Elektroautos: Eine Forderung der Opposition lautete, bei der Neubeschaffung von Dienstwagen auf umweltfreundlichere Modelle umzusteigen. Der Vorstoß der Grünen - unterstützt von den Freien Wählern - sah vor, den CO2-Ausstoß der Dienstfahrzeuge bis 2020 auf 95 Gramm je Kilometer zu reduzieren und den Anteil der Elektrofahrzeuge an der Flotte auf zehn Prozent auszubauen.

              Bayerische Landtags-Opposition scheitert mit Forderung nach mehr Elektroautos für die Staatsregierung

              Die bayerischen Minister müssen künftig doch nicht auf umweltfreundlichere Dienstwagen umsteigen: Der Landtag hat am 15.04.2015 mit seiner CSU-Mehrheit einen Vorstoß der Opposition abgelehnt. Die wollte vor dem Hintergrund einer Studie der Deutschen Umwelthilfe, wonach die Dienstwagenflotte der bayerischen Staatsregierung die klimaschädlichste bundesweit sei, mehr Elektroautos und CO2-ärmere Fahrzeuge durchsetzen.

                CO2-Schleudern der bayerischen Minister nicht mehr zeitgemäß

                Die bayerische Regierung steht zum wiederholten Male in der Kritik aufgrund ihrer klimaschädlichen Dienstfahrzeuge (eMobilitätOnline berichtete). Nun ist der Chor der Kritiker um eine Stimme lauter geworden: Der Bundesverband eMobilität (BEM) moniert, dass die Landesregierung mit ihrer Entscheidung gegen mehr Elektroautos und CO2-ärmere Fahrzeuge ihre Vorbildfunktion nicht wahrnehme - und sich damit nicht zuletzt gegen die im Land beheimateten Automobilhersteller positioniere.

                  Harsche Kritik an CO2-Schleudern für bayerische Minister

                  Bayrische Landesregierung richtet sich gegen eigene Automobilhersteller. Die bayerischen Minister müssen künftig doch nicht auf umweltfreundlichere Dienstwagen umsteigen: Der Landtag lehnte am 15. April 2015 mit seiner CSU-Mehrheit einen Vorstoß der Opposition ab. Die wollte vor dem Hintergrund einer Studie der Deutschen Umwelthilfe, wonach die Dienstwagenflotte der bayerischen Staatsregierung die klimaschädlichste bundesweit sei, mehr Elektroautos und CO2-ärmere Fahrzeuge durchsetzen.

                    Privilegienstreit

                    Das Ziel ist ambitioniert: Bis 2020 sollen auf Deutschlands Straßen eine Million Elektrofahrzeuge rollen. Bisher sind allerdings nur wenige dieser Fahrzeuge zu sehen. Das soll sich jetzt ändern. Die Bundesregierung hat deshalb einen Gesetzentwurf (18/3418) vorgelegt, nach dem Elektrofahrzeuge privilegiert werden sollen. Dazu gehören unter anderem das Parken auf öffentlichen Straßen oder Wegen, die Ermäßigung bei Parkgebühren und die Nutzung von Busspuren.