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EVBox Mobility Monitor: 58 Prozent der deutschen Bevölkerung denkt beim Autokauf an die Umwelt

07. Oktober 2020 / Pressemeldung EVBox

Das Fahren mit Elektroantrieb muss sich zu einer Notwendigkeit wandeln, insbesondere für die nächste Generation von (potentiellen1) Elektrofahrern, die den Zugang zu Lademöglichkeiten und den Zeitaufwand als größte Hindernisse sehen.

Durch die spürbaren Effekte des Klimawandels denken 65 % der Deutschen, dass eine nachhaltigere Lebensgestaltung mittlerweile unausweichlich ist. 44 % gehen sogar so weit zu sagen, dass die Regierung finanzielle Hilfe während der Coronapandemie nur denjenigen Unternehmen gewähren sollte, die ernsthafte Schritte zur Verringerung ihres ökologischen Fußabdrucks unternehmen.

Dies sind einige der ersten Ergebnisse des jährlichen EVBox Mobility Monitors. Für die Marktanalyse – durchgeführt von EVBox und Ipsos – wurden 3600 europäische Bürger in sechs Ländern (Deutschland, Niederlande, Frankreich, Belgien, Norwegen und Großbritannien) zu ihrer Einstellung gegenüber der Nutzung von Elektrofahrzeugen (EVs) und möglichen Bedenken befragt.

63 % der potentiellen1 E-Auto-Fahrer verbinden Elektromobilität eindeutig mit dem umfassenderen Thema der Bekämpfung des Klimawandels

Ein großer Teil der deutschen Bürger (65 %) bewertet den Klimawandel als eine sie persönlich sehr betreffende Angelegenheit, und 76 % der Menschen, die potentiell1 ein E-Auto fahren wollen oder bereits ein elektrisches Fahrzeug fahren, stimmen dem zu. Mehr als die Hälfte der Befragten (65 %) geben an, dass die Reduzierung der CO2-Emissionen im Verkehr für sie wichtig sei, und 63 % der (potentiellen1) Elektro-Fahrer verbinden Elektromobilität eindeutig mit dem umfassenderen Thema der Bekämpfung des Klimawandels. Im Allgemeinen sind Umweltüberlegungen beim Autokauf für (potentielle1) EV-Fahrer sehr wichtig, Deutschland (72 %) führt bei dieser Aussage an der Spitze, dicht gefolgt von Belgien (69 %), dem Vereinigten Königreich (68 %) und Frankreich (66 %).

Chancen und Hindernisse für die Adaption von E-Autos

Auflademöglichkeiten und Zeitaufwand beim Laden der E-Autos bleiben größte Hindernisse

In Deutschland, wie auch den anderen fünf befragten Ländern, sind die beiden Haupthindernisse für den Umstieg auf Elektrofahrzeuge gleich: die Unsicherheit, überall und immer wenn benötigt aufladen zu können (46 %), und dass das Laden generell zu zeitaufwendig sei (43 %). Hinzu kommt, dass 40 % der Deutschen finden, dass E-Autos noch immer in der höheren Preisklasse liegen. Die Mehrheit der befragten deutschen EV-Fahrer stößt jedoch während der Ladevorgänge auf keine Probleme (85 %).

Regierungspolitik erweist sich als sehr wirkungsvoll für die Adaption von Elektrofahrzeugen in den nächsten Jahren

Politik und Steuergutschriften haben die Macht, potentielle1 Elektro-Fahrer in tatsächliche zu verwandeln. 74 % der Personen, die ein Elektrofahrzeug in Erwägung ziehen, sind der Meinung, dass ihre Regierung einer umweltschützenden Politik Vorrang einräumen sollte. Das im European Green Deal enthaltene Transportziel wird von (potentiellen1) E-Auto-Fahrern (69 %) als positiv angesehen, und mehr als die Hälfte (56 %) sagen, dass der Deal es attraktiver für sie macht, tatsächlich auf ein Elektrofahrzeug umzusteigen.

Einmal E-Auto, immer E-Auto?

Aktuelle deutsche E-Auto-Fahrer beweisen extreme Loyalität zum elektrischen Fahren – 82 % von ihnen bestätigen, dass sie sich wieder für ein E-Auto entscheiden würden. Regierungspolitik mit Fokus auf die Umwelt, mehr (Schnell-) Ladesäulen in ganz Europa und neue E-Modelle in erschwinglichen Preisklassen sind starke Motivatoren, um einen nahtlosen Übergang zur E-Mobilität zu gewährleisten.

»Bei EVBox wollen wir uns selbst und unsere Industrie in die Verantwortung nehmen, die Verfügbarkeit von Elektromobilität für jeden Fahrer und jedes Unternehmen sicherzustellen – mit dem Ergebnis eines sauberen Transportes, einer besser vernetzten Welt und einer nachhaltigeren Zukunft. Unsere Marktforschung hat gezeigt, dass Bürger in ganz Europa von ihren Regierungen, Autoherstellern, Herstellern von Ladestationen und anderen Unternehmen erwarten, dass sie eine aktive Rolle beim Schutz und der positiven Beeinflussung der Umwelt übernehmen. Gemeinsam müssen wir die Haupthindernisse für die Einführung von E-Autos beseitigen, damit zukünftige Generationen die Chance haben, einen gesunden Planeten zu erleben, der durch saubere, elektrische Mobilität geprägt ist.« – Hermann Winkler (Regional Director DACH bei EVBox)

Über den EVBox Mobility Monitor

Diese Marktforschung wurde von Ipsos im Auftrag von EVBox durchgeführt. An der Umfrage nahmen 3600 Bürger, darunter 600 EV-Fahrer, aus sechs europäischen Ländern (Belgien, Frankreich, Deutschland, Niederlande, Norwegen und Großbritannien) teil. Die E-Auto-Fahrer setzen sich aus Hybrid-, PHEV- und BEV-Fahrern zusammen.

1Potentielle EV-Fahrer sind Befragte, die angaben, dass sie beim Kauf ihres nächsten Autos wahrscheinlich oder ganz sicher auf ein E-Auto umsteigen würden.

Für weitere Informationen können Sie sich gerne an ⇢ Madeline Vidak (PR & Kommunikation bei EVBox) wenden.

Möchten Sie die internationale Pressemitteilung mit den länderübergreifenden Ergebnissen lesen? ⇢ Klicken Sie hier

Über EVBox

Die 2010 gegründete EVBox Group beschleunigt die Einführung der Elektromobilität, indem sie Unternehmen und Fahrer*innen auf der ganzen Welt praktische, integrierbare Aufladelösungen für Elektrofahrzeuge anbietet. Vom umfangreichen Portfolio an kommerziellen und ultraschnellen, von EVBox gebauten Ladestationen bis hin zur skalierbaren, von Everon entwickelten Open-Source-Lademanagement-Software, stellt EVBox Group eine für alle zugängliche Elektromobilität sicher.

Mit Unterstützung von ENGIE ist EVBox Group führend in Forschung und Entwicklung dank mehrerer Labore und Fabriken in Europa und Nordamerika, die bahnbrechende Ladetechnologie für Elektrofahrzeuge entwickeln. Mit Niederlassungen auf der ganzen Welt, einschließlich Paris, Chicago und Amsterdam, und starken Fundamenten in Dutzenden von Märkten, gestaltet EVBox Group eine sauberere Zukunft des Transports.

Weitere Informationen finden Sie hier

Veröffentlicht am 07. Oktober 2020