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BEM-NEWSLETTER NR. 112 / DEZEMBER 2015

BEM-NEWSLETTER NR. 112 / DEZEMBER 2015

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⇢ BEM-NEWSLETTER NR. 112 / DEZEMBER 2015

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe BEM-Mitglieder, Hallo,

ab sofort werden wir in neuem Gewand wieder regelmäßig über die interessantesten und wichtigsten Aktivitäten vom BEM / Bundesverband eMobilität informieren. Wir möchten Ihnen zeigen, mit welchem Engagement sich unsere Mitglieder, unser Team, die Landesvertreter, Botschafter, Repräsentanten und Beiräte sowie der Vorstand einsetzen, um die wirtschaftlichen und politischen Interessen der Elektromobilität zu vertreten und ganz allgemein eine Marktentwicklung hin zu einer nachhaltigen, emissionsarmen Neuen Mobilität zu befördern, um diese zunehmend in der Gesellschaft zu verankern.

Ein probates Mittel, um diese Zielsetzung zu erreichen war und ist seit Verbandsgründung vor nunmehr 6 Jahren der Ausbau der politischen und medialen Sichtbarkeit, um mit der Stärke unseres BEM-Netzwerkes, bestehend aus den Köpfen der Branche und den innovativsten Unternehmen, eine Neue Mobilität industrie- und gesellschaftspolitisch so zu gestalten, wie wir sie uns vorstellen. Eine Energie- und Mobilitätswende, die wir nur gemeinsam mit Ihnen schaffen können.

Dieser kleine Auszug aus unseren Aktivitäten umfasst ungefähr die letzten vier Monate und wir waren selbst davon überrascht, was da alles so zusammen kommt.. Lassen Sie uns in Zukunft nicht mehr dabei zuschauen, wie andere unseren Markt bespielen. Wir müssen weiter aktiv am Spiel teilnehmen und sollten uns dabei nur noch mit dem Club der Willigen beschäftigen.

In diesem Sinne viel Spass beim Lesen, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
Bleiben Sie elektromobil.

Ihr BEM-Vorstand / Kurt Sigl, Christian Heep, Michael Hofmann und Markus Emmert

⇢ BEM-Webseite

Im Oktober sind die Mitsubishi Green Mobility Nights in 13 deutschen Städten gestartet, die die MMD Automobile GmbH und der Bundesverband eMobilität gemeinsam veranstaltet haben. Ziel der Veranstaltungsreihe ist es, den potenziellen Kunden attraktive Angebote sowie bereits verfügbare Fahrzeuge und Mobilitätslösungen anschaulich zu präsentieren und umfassende Hintergrundinformationen rund um das Thema Elektromobilität anzubieten.

»Nur wenn die eMobilität in ihrer gesamten Vielfalt für große Teile der Bevölkerung erfahrbar und sichtbar wird, kann sich die Technologie auch flächendeckend als realistische Mobilitätsalternative durchsetzen. Wir benötigen daher dringend Akteure wie Mitsubishi, die wissen, wie man ein Schaufenster werbewirksam in Szene setzt, um die Gesellschaft für die Neue Mobilität zu begeistern. Die Mitsubishi Green Mobility Nights haben genau hier angesetzt«, so BEM-Präsident Kurt Sigl.

Die Mitsubishi Green Mobility Nights haben stattgefunden in: Wiesbaden, München, Hannover, Stuttgart, Schwerin, Berlin, Ingolstadt, Köln, Frankfurt, Leipzig, Bad Neustadt, Hamburg und Erfurt.

Jahrelang kannte die betriebliche Mobilität nur eine Richtung: Immer mehr und immer größere Fahrzeuge. Doch die Zeichen mehren sich, dass die Mobilitätswende sich in den nächsten Jahren beschleunigen wird. Einer der Referenten, der BEM-Landesvertreter Christian Grötsch von der EcoLibro GmbH ging in Leipzig auf die zunehmende Bedeutung alternativer Antriebe und die daraus resultierenden Herausforderungen für Autohersteller ein.

Teilnahme am eCarTec Award und Gespräch mit Herrn Staatssekretär Pschierer. Keynote BEM-Präsident Kurt Sigl zum eCarTec Kongress und Vortrag auf der Messe: »Quo vadis Elektromobilität«

Die Termindichte auf solchen Messe-Veranstaltungen ist für den BEM in der Regel sehr hoch. Diesmal hat es eine tschechische Delegation mit Vertretern aus Wirtschaft und Politik geschafft, sich von Kurt Sigl die spannendsten Innovationen der auf der Messe vertretenen BEM-Mitglieder zeigen zu lassen.

Der Umwelt-Brief Ausgabe 24 schreibt dazu am 03.12.2015: »Wir brauchen Macher, keine Quatscher.« Auf der eCarTec in München geriet die Rede des Präsidenten des Bundesverbands eMobilität, Kurt Sigl, zur Anklage. Das Elektromobilitätsgesetz, das seit Juni in Kraft ist, sei ‚eine Farce‘, schimpfte Sigl. »Es ist eigentlich eine Verordnung, mit der es den Kommunen überlassen bleibt, die eMobilität zu fördern.« Auf dieser Grundlage erziele man keine Fortschritte. Sigl kritisierte auch die Nationale Plattform. Das auch 150 Vertreten von Industrie, Wissenschaft, Politik und Verbänden bestehende Gremium soll eigentlich die Elektromobilität in Deutschland voranbringen. Stattdessen herrschten Stillstand und Unsicherheit, monierte Sigl die unklare steuerrechtliche Lage. »Es kann nicht sein, dass niemand weiß, was passiert, wenn man beim Arbeitgeber sein Elektroauto lädt.« Auch die bayerische Staatsregierung bekam ihr Fett ab, weil sie die Anschaffung der Stromer als Dienstfahrzeuge ablehnt. Ihre Begründung: Elektro- und Hybridfahrzeuge seien in Leistung, Komfort und Sicherheit mit herkömmlichen Autos noch nicht vergleichbar. »Ja ist denn bei denen die Zeit stehen geblieben?«, kommentierte das Sigl. Am Ende seiner Rede rief er die Vertreter der eigenen Branche auf, zu vermitteln, dass Elektromobilität Spaß und nicht Verzicht bedeute.

»Wir brauchen Macher, keine Quatscher.«

Wir sind an einem Punkt, an dem die Vorteile einer Neuen Mobilität endlich transparent und nachvollziehbar in der Bevölkerung ankommen müssen. Vorbehalte und Fehlinformationen müssen konsequent abgebaut werden. Da die Schaufenster dieser Aufgabenstellung nicht gerecht geworden sind, haben wir uns gemeinsam mit unserem Mitgliedsunternehmen FLAD&FLAD dazu entschlossen, eine bundesweite, breiten- und öffentlichkeitswirksame Kampagne auf die Beine zu stellen. Unser Konzept kam im BMWI so gut an, dass sie dafür die Schirmherrschaft übernommen haben.

Jetzt liegt es an der Branche der Elektromobilität daraus was zu machen, sich einzubringen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass wir mit möglichst viel heimischer Wertschöpfung an diesem Wachstumsmarkt beteiligt sein werden.

Bundesminister Sigmar Gabriel schrieb uns dazu: »Ich begrüße es sehr, dass der Bundesverband eMobilität e.V. den Markthochlauf der Elektromobilität mit einer bundesweiten mobilen Roadshow unterstützen möchte. Die Kampagne flankiert die politischen Ziele der Bundesregierung, Deutschland zum Leitmarkt und -anbieter für Elektromobilität zu machen und verstärkt die öffentliche Wahrnehmung laufender Aktivitäten des Bundes im Bereich Forschung / Entwicklung und Demonstration. Durch die geplante Roadshow wird Elektromobilität für viele Bürgerinnen und Bürger individuell erleb- und erfahrbar. Gern unterstütze ich die geplante Roadshow durch die Übernahme der Schirmherrschaft. Ich wünsche Ihnen und allen Beteiligten bei der Umsetzung ein gutes Gelingen und viel Erfolg.«