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Kategorie: News

Wie eine marktfeindliche FDP mit ihren Planzielen die deutsche Automobilbranche gefährdet

14. Januar 2021 / Volksverpetzer / von Jan Hegenberg

Mit »Technologieoffenheit« meint die FDP eigentlich »bitte keine Batterieautos«. Ihr eigener verkehrspolitischer Sprecher nennt die Förderungen für eAutos eine »gelenkte Auto-Staatswirtschaft«, die einseitige Festlegung darauf seien der falsche Weg. Er impliziert damit, der Staat wolle entscheiden, welche Motorenart die deutschen Hersteller zu verwenden haben: »Die einseitige Festlegung auf batteriegetriebene eMobilität und staatliche Planziele sind der falsche Weg.« wird er prominent auf der FDP-Seite zitiert.

Mit Brief und Sigl

Januar 2021 / Brief & Sigl, Vision Mobility 01/2021

Nun ist sie entbrannt - die Diskussion um die Technologie-Offenheit in der Gestaltung zukünftiger Mobilität. Batterieelektrischer Antrieb, Wasserstoffantrieb oder E-Fuels - das sind die technischen Möglichkeiten, um eine Verkehrswende klimaneutral zu gestalten.
Technologie-Offenheit ist kein Freiheitsaspekt, sondern Geldverschwendung. Wenn man die Sache volkswirtschaftlich betrachtet, wird schnell klar: Sie gewährt auf technologischer Ebene vermeintlichen Wettbewerb, bedeutet aber in ökonomischer Hinsicht vor allem Kannibalisierung: bei den Herstellern, den Zulieferern, im Markt beim Kunden. Bis zur Marktreife kann so ein Prozess die halbe Konkurrenz ausschalten. Und die Politik rödelt für die Infrastruktur aller Versorgungsnetze - so viel Verachtung wollen wir nicht teilen, was für ein absurdes Konzept.

Starke Stimmen mit Andreas Pfeffer von I SEE BUSSES

06. Januar 2021 / Starke Stimmen mit Andreas Pfeffer von I SEE BUSSES

I SEE Electric Busses GmbH transformiert Dieselbusse in Elektrobusflotten. I SEE ist umgangssprachlich aus dem englischen abgeleitet und steht für: Ich verstehe.
»Wir verstehen was der Markt braucht, wir verstehen was der Kunde braucht«, so Andreas Pfeffer, Geschäftsführer des BEM-Mitgliedsunternehmens im »Starke Stimmen«-Interview.

Das hat die GroKo nicht geschafft

05. Januar 2021 / Bild / Kommentar von BEM-Präsident Kurt Sigl / Foto: Bernd Von Jutrczenka / dpa

Endspurt für die Große Koalition: Union und SPD haben nur noch neun Monate vor sich, aber viele Versprechen aus dem Koalitonsvertrag sind nicht eingelöst! Wohnungsbau, Elektromobilität, Kinderrechte - die GroKo hat wichtige Projekte liegen lassen und dürfte sie auch 2021 nicht mehr schaffen.
»Die Koalition agiert halbherzig. Ja, das Fördergeld fließt, aber es fehlt an Entschlossenheit und einem Ordnungsrahmen«, kritisiert Kurt Sigl, Präsident des Bundesverbands eMobilität. »Deutschland hat bei der Elektromobilität aufzuholen, hier klafft eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit.«

Auf ein Wort zum Bilanzstichtag mit BEM-Fachbeirat Raimund Nowak

29. Dezember 2020 / FB-Statement von BEM-Fachbeirat Raimund Nowak zum Bilanzstichtag

Ich hoffe, dass Angela Merkel ein Buch über ihre Regierungszeit schreibt. Gerne würde ich darin lesen, wann sie gemerkt hat, dass sie von den Führern der Automobilindustrie »hinter die Fichte geführt« wurde. Schließlich hat sie vor zehn Jahren gemeinsam mit der Industrie das Ziel formuliert, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die Straße zu bringen.

Fitnessprogramm »CAS SMART Mobility Management«

SAVE-THE-DATE / Start am 10. Mai 2021 «SMART Mobility Management driven by SMART Data & SMART Cities«

Das neue Weiterbildungsprogramm «SMART Mobility Management driven by SMART Data & SMART Cities« ist am 14. September 2020 vollbesetzt mit 30 TeilnehmerInnen gestartet. 3mal fünf Tage. Praxisnah, zukunftsorientiert und international. Der Zertifikatslehrgang richtet sich an Führungskräfte und ExpertInnen in der Mobilitätsindustrie, aber auch an Start-ups, QuereinsteigerInnen, MitarbeiterInnen in städtischen Verkehrsbetrieben, Verwaltungen und Regierungen.

Starke Stimmen mit Marcus Fendt von The Mobility House

16. Dezember 2020 / »Starke Stimmen für die Neue Mobilität«

Marcus Fendt ist Geschäftsführer bei The Mobility House in München und begleitet herstellerneutral Privat- und Firmenkunden auf dem Weg zur Elektrifizierung. Mit zunehmender Anzahl von Elektroautos auf deutschen Straßen und dem steigenden Bedarf grüner Energie für den Betrieb der Fahrzeuge wächst die Erwartung für sogenannte Vehicle-to-Grid-Lösungen. Nach diesem Prinzip können Fahrzeugbatterien eigene Strommengen an das Stromnetz abgeben und selbst als Stromquelle und damit Teil des Energiesystems gesehen werden. Vor dem Hintergrund, dass Sonnen- und Windenergie volatil sind, werden Energiespeicher eine zentrale Rolle beim Ausgleich von Schwankungen spielen und bei der besseren Integration Erneuerbarer Energien ins Stromnetz dienlich sein.

Asseco Solutions wird Mitglied im Bundesverband eMobilität

15. Dezember 2020 / PM Asseco Solutions zur Mitgliedschaft im BEM

Die Mobilität der Zukunft ist grün. Damit diese Vision Realität wird, setzt die Bundesregierung auf umfassende staatliche Subventionen und befeuert damit das steile Wachstum der Branche. Um sich im zunehmenden Wettbewerb auszuzeichnen, sind Agilität und Flexibilität zu zentralen Erfolgskriterien für Hersteller geworden. Doch die strengen Qualitätsanforderungen der Industrie verlangen gleichzeitig nachvollziehbare Abläufe und lückenlose Dokumentation. In diesem Spannungsfeld bietet die Asseco Solutions mit ihrer ERP-Lösung APplus bereits im Standard zahlreiche auf die eMobility-Branche zugeschnittene Funktionen. Um diese auch künftig bestmöglich auf die Anforderungen des Marktes hin weiterzuentwickeln, ist der Karlsruher ERP-Spezialist nun dem Bundesverband eMobilität beigetreten. Die Mitgliedschaft ermöglicht Asseco den unmittelbaren Austausch mit Experten aus Wissenschaft und Praxis, um damit einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung dieses Zukunftsmarkts zu leisten.

Neustart 2021 / Die Politik muss Führung übernehmen

Dezember 2020 / inpactmedia / Perspektiven 2021 mit BEM-Präsident Kurt Sigl

Mit einem dicken Nachschlag des Bundes für die Mobilitätswende geht die deutsche Fahrzeugindustrie in das neue Jahr. Die Bundesregierung hat beim jüngsten Autogipfel zusätzliche drei Milliarden Euro zugesagt, die dabei helfen sollen, die Elektromobilität für Unternehmen und Bevölkerung attraktiv zu machen. Wir als Bundesverband eMobilität begrüßen das selbstverständlich. Aber wir sehen auch die Spannungen, die es auslöst, von verschiedenen Seiten.