Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist der nachhaltigste im ganzen Land..? Ein Motto, das bundes- und europaweit zu Höchstleistungen anspornen könnte, wollte man es denn wirklich. Was man dabei, neben der Tatsache Gutes zu tun, Klima- und Umweltschutzpotentiale voll auszuschöpfen, Ressourcenschonung und Verminderung von zumeist politischen Abhängigkeiten und weiteren »Vorteilen« alles erreichen kann, ist vielen bereits klar. Und es wird von diesen, die verstanden haben, warum diese Maßnahmen für uns alle so wichtig sind, auch bereits angegangen. Die technologischen Voraussetzungen sind auch schon vorhanden und es bleibt die Frage, warum dann dieser Prozess nicht so richtig anlaufen will.
Schlagwort: Christian Heep
On y va..?
Los geht´s. Kommst Du..? Die französische Redewendung lädt ein, fordert auf und zeigt eindringlich, dass wir jetzt endlich aufbrechen müssen. Im Grunde geht es schon ein bisschen um ein Hinterherlaufen. Zum Beispiel hinter den Franzosen, die derzeit auf einem guten Weg in Richtung Erstmarkt sind. Aber wir sind locker und lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Oder den Norwegern, die ebenfalls mit ihrem ambitionierten Fördermodell an der Elektromobilität ziehen. Bei den Asiaten müssen wir inzwischen schon einen Spurt einlegen. Im Klartext heißt das, wir müssen endlich anfangen sichtbar, intelligent und nachhaltig einen Gang hoch zu schalten auf dem Weg in eine Neue Mobilität.
Nicht drängeln..?
Mit leicht erhobener Stimme, autoritär anmutend, besserwisserisch und gleichzeitig ebenso drängelnd hört man ihn immer wieder. Den leicht aggressiven Unterton, die latente Angst selbst später zum Zug zu kommen, etwas zu verpassen. »Nicht drängeln..!« ist doch schon ein Indikator für Beharrlichkeit in der eigenen Person, der eigenen Einschätzung. Daneben existiert aber auch das ruhige, sanfte Gemüt, das mit leicht monotoner Stimme, aber ebenso wissend daherkommende und ebenso überlegene »Nicht drängeln.« in langgezogener Tonalität.
Reicht's denn..?
Carlos, 31 aus Berlin fährt an 254 Tagen im Jahr morgens 7,8 km zur Arbeit. Wenn er mal krank ist natürlich etwas weniger. Mittags geht Tanja in der Kantine essen und abends fährt sie die 11 km wieder nach Hause. Manchmal, ungefähr an 26 Tagen im Jahr, fährt Susan mittags schon mal 2,8 km ins Stadtzentrum und an 12 Tagen fährt Holger im Auto seines Kollegen Heinz mit in das 3,6 km entfernte etwas bessere Restaurant am Stadtrand. Manchmal fährt Janine mit einem Umweg von ca. 2,7 km abends noch beim Supermarkt vorbei. Am Wochenende fährt Maurice mit seiner Familie meist ins benachbarte Dorf oder an den See. Der ist recht weit weg, ganze 21,8 km. Vier bis fünf mal im Jahr besuchen Martina und Kai seine Eltern in dem 26,2 km entfernten Landhaus. Meist kommen ihre Eltern aber zu ihm in die Stadt gefahren, weil Steffis Tante abends gern mal ins Theater geht. Jens fährt lange Strecken gern mit der Bahn und im Urlaub fliegt Kristin gern nach Spanien. Pascal plant ca. 32 Arbeitstage im Jahr für seinen Arbeitsweg ein.


