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AG 8 – Ladeinfrastruktur

Die Attraktivität von Elektrofahrzeugen hängt aus Kundensicht von der Einfachheit der Nutzung ab.

Leiter der BEM-Arbeitsgruppen &
Vorsitz: Markus Emmert – Vorstand BEM

nächster Termin:

Dienstag, 14.12.2021 (ONLINE – Live- Sessions)

      13.00 Uhr – 15.00 Uhr / BEM-AG 8 «Ladeinfrastruktur«

       Ticketlink Eventbrite – Ladeinfrastruktur

Es gelten die aktuellen Anmelde- und Teilnahmebedingungen zu den BEM-Arbeitsgruppen.

Sonstiges:
– Die Arbeitsgruppe ist offen für BEM-Mitglieder und Nicht-Mitglieder1
– Die Arbeitsgruppe kann geschlossene Projekte enthalten3

Um einen erfolgreichen Markthochlauf in Deutschland zu erreichen, müssen die politischen Akteure gemeinsam mit den Herstellern von Fahrzeugen und den potenziellen Betreibern/Investoren von Ladeinfrastruktur die Erhöhung der Attraktivität von Elektromobilität priorisieren.

  • Die vorhandenen Lösungsansätze zur Ladeinfrastruktur sind heterogen und bei einem beschleunigten Fahrzeughochlauf nicht mehr ausreichend.
  • Auch die Einfachheit bei der Nutzung und Bezahlung sowie der ungehinderte Zugang zu Ladeinfrastruktur im öffentlich zugänglichen Raum muss weiter verbessert werden.
  • Aus Kundensicht ist es nachrangig, ob ein Elektrofahrzeug an einer AC- oder DC-Ladesäule aufgeladen wird. Statt der Technologie interessiert die Dauer des Ladevorgangs und seine Einfachheit. Aus Sicht der Nutzer gibt es unterschiedliche Anwendungsfälle:
  • Das Laden zu Hause, beim Arbeitgeber, am Zielort, je mit kurzer oder langer Verweilzeit sowie das Schnellladen unterwegs auf längeren Fahrstrecken. Hier ist wichtig, dass der Kunde beim Fahrzeugkauf und auch die Ladeinfrastrukturbetreiber von den Fahrzeugherstellern genau informiert werden, wie die jeweiligen und zukünftigen Fahrzeuge geladen werden können.

 

Schnellladen
Der Aufbau von Schnellladeinfrastruktur erfolgt überwiegend im Rahmen von Förder-Programmen auf EU-, Bundes- und Landesebene.

Normalladen
Für die Nutzergruppen Pendler und Zweitwagenbesitzer sind Möglichkeiten zum Aufbau von Ladepunkten zu Hause und/oder beim Arbeitgeber zu schaffen. Rechtsunsicherheiten für Ladelösungen beim Arbeitgeber aufgrund verschiedener Nutzergruppen und verschiedener Abrechnungsvorschriften, die den weiteren Ausbau hemmen, müssen abgebaut werden. Umfelder mit hohem Parkdruck (Nutzergruppe „free floating“ Carsharing- Flotten und Laternenparker) bieten heute jedoch nur in einigen Fällen eine ausreichende Versorgung mit Normalladeinfrastruktur, so dass bei einem weiteren Fahrzeughochlauf Handlungsdruck entsteht.

Tangierte Bereiche, von der Arbeitsgruppe in den Fokus genommen:

  1. Ladesäulenverordnung / Förderung
  2. Bauvorschriften und Mietrecht
  3. Steuerrecht
  4. Energie- und Eichrecht
  5. PAngV
  6. EU-Recht

Die Mehrheit der bisherigen Fahrzeugnutzer lädt ihr Fahrzeug zu Hause oder auf dem Betriebsgelände. Dies geschieht aus Gründen des Komforts, weil das Laden in der heimischen Garage bzw. dem eigenen Stellplatz während der Nachtstunden oder während der Arbeitszeit auf dem Firmengelände bequem ist und weil das Fahrzeug dort während der Standzeit über viele Stunden angeschlossen bleiben kann. Darüber hinaus ist für einige Nutzergruppen aber auch eine öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur erforderlich.

1) Es gelten die aktuellen Anmelde- und Teilnahmebedingungen zu den BEM-Arbeitsgruppen.

2) Die Teilnehmer der jeweiligen AG beschließen den regelmäßigen Rhythmus der Treffen.

3) Im Falle von geschlossenen Projekten besteht die Möglichkeit sich schriftlich, unter Angabe des Grundes, zu bewerben. Über die Aufnahme entscheiden die Projektbeteiligten einstimmig.

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