Folgt uns auf

Kategorie: Status Quo

CITROËN Multicity Carsharing

Als im August 2012 Multicity Carsharing in Berlin startete, galt es viele Fragen zu beantworten: Gibt es Vorbehalte gegenüber Elektromobilität? Wird das Konzept angenommen? Wie bewährt sich das erste reinelektrische Carsharing mit flexibler Kurzzeitmiete im täglichen Betrieb?

Stadt Schweinfurt setzt auf Elektromobilität

Beinahe lautlos durch die Schweinfurter Innenstadt gleitend ziehen städtische Servicefahrzeuge staunende Blicke auf sich. Die Stadt Schweinfurt und ihre Betriebe setzen auf Elektroautos. »Unser Ziel ist es, mit gutem Vorbild voranzuschreiten und unsere Mitbürger für eMobilität, die Fortbewegung der Zukunft, zu begeistern«, so Oberbürgermeister Sebastian Remelé. »Der damit verfolgte Umweltgedanke wird bei der Stadt Schweinfurt groß geschrieben. Neben der energetischen Sanierung von Gebäuden oder dem Einsatz von LED-Technik bei Straßenbeleuchtung, Ampelanlagen und Parkhäusern ist die Elektromobilität nur eines von vielen umwelt- und energiepolitischen Feldern, die wir engagiert bewirtschaften.«

Induktive Ladesysteme

Induktive Energieübertragungssysteme gehören heute in vielen Bereichen zum Stand der Technik. So werden sowohl mobile Kleingeräte (z.B. elektrische Zahnbürsten) als auch mobile Verbraucher in Industrie und Gewerbe (z.B. autonome Flurförderfahrzeuge) induktiv mit elektrischer Energie versorgt. Bei Elektrofahrzeugen können diese kontaktlosen Übertragungssysteme zukünftig zu einer wichtigen Alternative zu konduktiven (d.h. kabelgebundenen) Ladesystemen werden.

Insulare eMobilitäts-Lösung

Elektromobilität ist nur eine ferne Vision? Nicht auf der griechischen Insel Spetses. Unter der Trägerschaft von m+p consulting Süd und ecomotive media wurde in Abstimmung mit der Gemeinde und dem Bürgermeister, dem Tourismusverband, sowie den örtlichen Hotel- und Fahrzeugunternehmen das Projekt emobility@spetses initiiert.

Eine Milliarde Fahrzeuge

Immer mehr Stimmen, aus dem (gefühlt) immer größer werdenden Umfeld automobiler Spezialisten, treten mit mahnenden Worten an die Öffentlichkeit. Eine Million Elektrofahrzeuge in Deutschland bis 2020, das sei reine Utopie und Wunschdenken. Die Argumente wiederholen sich, Preis, Reichweite, Ladezeiten, fehlende Infrastruktur sind noch die sachlichsten Argumente. Wenn es auf das Feld der Emissionsbilanzen, der sogenannten Well-to-Wheel Analysen geht, werden die Dinge schon abenteuerlicher, das leicht zu vermittelnde Argument »…dann kommen die Emissionen eben nicht aus dem Auspuff, sondern aus dem Schornstein« ist angenehm eingängig und findet daher auch schnell seinen Weg in das Meinungsbild. Befürworter der Elektromobilität assoziieren mit dem Elektroauto Windräder und Solarmodule, Zweifler sehen vor dem geistigen Auge eher den Schlot eines Kohlekraftwerks, in der Realität nennt sich das Strommix. Eben dieser ist aber kein statischer Zustand sondern massiv im Umbruch, die installierte Leistung an Erneuerbarer Energie steigt täglich, das Energieangebot somit natürlich auch.

Potenziale im elektromobilen Güterverkehr

Die Verbreitung und Nutzung von elektrisch betriebenen Automobilen und Nutzfahrzeugen hat begonnen die Mobilität in Städten entscheidend zu verändern. Innovative technologische Möglichkeiten zeigen neue Wege zur Verbesserung der Luftqualität sowie der Reduzierung von Verkehrslärm und Verkehrsdichte. Passt die Länge der täglichen Route zu den Möglichkeiten des eFahrzeuges, so zeigt sich nach wenigen Jahren, dass ein elektrisch betriebenes Fahrzeug im TCO-Vergleich nicht teurer ist, als ein ähnliches Fahrzeug mit Verbrennungsmotor.

Projekt RheinMobil

Täglich pendeln zehntausende Berufstätige in der Technologie Region Karlsruhe von ihren Wohnorten zu ihrer Arbeitsstelle oder innerbetrieblich zwischen den Arbeitsstellen hin und her. Dabei greifen sie in der Regel auf konventionelle Pkw zurück und absolvieren Strecken von meist unter 100 km pro Wegstrecke. Mit den identischen Routen und der konstanten Distanz eigentlich wie gemacht für den Einsatz von eFahrzeugen. Doch die im Vergleich zu herkömmlichen Autos hohen Anschaffungskosten machen diese Alternative für den Privatnutzer nicht attraktiv.

Chance und Herausforderung für junge Unternehmen im Schaufenster BW-Living Lab

Die Nationale Plattform Elektromobiltät (NPE) empfiehlt die Einbindung von Handwerk, Mittelstand und Start-ups in die Schaufensteraktivitäten sowie die Entwicklung von Geschäftsmodellen als Multiplikator für die flächendeckende Verbreitung der Elektromobilität in Deutschland. Diesen Aufruf hat sich die e-Motion Line GmbH (eML), eine Ausgründung aus dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT), zu Herzen genommen und sich im Projekt RheinMobil des Schaufensters BW-Living Lab als zentraler Elektromobilitätsdienstleister für die Unternehmen Siemens und Michelin in Karlsruhe positioniert. Die Mitarbeit in einem Forschungsprojekt mit namhaften Partnern aus Industrie und Forschung ist für das junge Unternehmen eine interessante Chance und große Herausforderung zugleich.

Der e-Bürgerbus

Unter einem e-Bürgerbus wird ein elektrisch betriebener Bürgerbus verstanden, bei dem statt eines Verbrennungsmotors ein Elektromotor für den Antrieb des Minibusses eingesetzt wird. Dabei handelt es sich um ein Mobilitätskonzept, das als Minibus in der Gewichtsklasse 3,5 Tonnen so noch nicht realisiert wurde und derzeit in Deutschland erforscht wird.

LivingLab BWe mobil

Die Verkehrsbelastung steigt, vor allem in urbanen Ballungsräumen. Mobilität wird immer mehr zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor und einem Indikator für Lebensqualität. Gleichzeitig erfordern Themen wie begrenzte Ressourcen und steigende Umweltbelastung ein Umdenken. Vor allem im Mobilitätsbereich wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger. Nachhaltige Mobilität bedeutet dabei ökologisch sinnvolle Lösungen zu finden, die ökonomisch tragfähig und sozial verträglich sind.