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Kategorie: BEM-Pressemitteilungen

Hier finden Sie die Pressemitteilungen des BEM.

BEM-Pressemitteilung: BEM zur Erklärung der Industrieverbände: »Sie wollen ihre Leitungen ein zweites Mal nutzen«

28. Oktober 2020 

Einen Tag nach Veröffentlichung einer Studie der Mineralölwirtschaft zur angeblichen Effizienz von eFuels aus Afrika für den CO2-freien Mobilitätsbedarf in Deutschland haben sich die alteingesessenen Industrieverbände DWV, MWV, VDA und VDMA der Auffassung angeschlossen, dass wasserstoffbasierte Kraftstoffe das neue Allheilmittel zur Klimaneutralität seien und der Gesetzentwurf zur Umsetzung der Nationalen Energie-Richtlinie darauf anzupassen wäre. Unabhängige Wissenschaftler hatten das Ansinnen bereits zuvor als »Physikalisch-technischen Voodoo« und die Nutzung von Wasserstoff im Individualverkehr als »Champagner-Lösung« bezeichnet.

BEM-Pressemitteilung: Agora-Studie zur Klimaneutralität 2050: BEM begrüßt klare Forderung nach strategischer Neuausrichtung

26. Oktober 2020

Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) hat die Studie des Think Tank Agora Verkehrswende zur Erreichung der Klimaziele 2050 als wegweisend und zielführend bezeichnet. »Das Papier ist der erste ernstzunehmende Ansatz, um die Ratlosigkeit der Bundesregierung bei der Erreichung der Klimaneutralität zu beenden und die Verkehrswende gemeinsame mit der Energiewende in die richtige Richtung zu steuern, so wie wir es seit Jahren fordern«, sagte Verbandspräsident Kurt Sigl nach Lektüre der Studie am Montag in Berlin.

BEM-Pressemitteilung: Bundesverband eMobilität (BEM) beteiligt sich an europäischem Daten-Souveränitäts-Projekt

14. Oktober 2020 / BEM-Pressemitteilung

Der Bundesverband eMobilität (BEM) e.V. ist der Interessengemeinschaft truzztOpen Data Sovereignty Services (truzztODSS) beigetreten. BEM-Vize-Präsident Christian Heep und BEM-Vorstand Markus Emmert unterzeichneten zusammen mit dem Geschäftsführer der Orbiter GmbH, Hannes Bauer, als federführendem Partner die Vereinbarung.

BEM-Pressehinweis: Interview mit Prof. Dr. Andreas Knie, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)

07. Oktober 2020

Die deutschen Autokonzerne haben in den strategischen Zukunftsfragen komplett versagt und den Kontakt zur Wirklichkeit verloren, sagt Andreas Knie, Sozialwissenschaftler, Mobilitätsforscher und Fachbeirat des Bundesverbandes eMobilität (BEM) e.V.. Im Interview mit dem unabhängigen Online-Magazin Klimareporter schildert er seine Prognose. Geschieht politisch nichts, wird sich die Carsharing- und Poolingbranche nicht mehr von der Coronakrise erholen.

BEM-Pressemitteilung: BEM bestärkt eMobilisten zur Reform fossiler Märkte und kritisiert Corona-Lethargie der Behörden – Verband erweitert Vorstand und will Energie-Themen forcieren

30. September 2020 / BEM-Pressemitteilung

Der Bundesverband eMobilität (BEM) e.V. hat seine Jahreshauptversammlung genutzt, um die Innovationstreiber der Branche in ihren Plänen zu bestärken, fossile Märkte zu reformieren und e-mobile Produkte in die Massenfertigung zu bringen. »Nach Jahren der Tüftelei ist jetzt die Zeit für den Roll-Out CO2-freier Wirtschaft«, motivierte BEM-Präsident Kurt Sigl die Mitglieder des Verbandes am Mittwoch in Haldenwangen bei Kempten. »Die Entwicklung geht in unsere Richtung, jetzt wird deutlich, dass der alternative Antrieb in einem neuen System aus Partnern und Infrastruktur organisiert werden muss«, so Sigl weiter, der erneut die Notwendigkeit einer gemeinsam koordinierten Energie- und Mobilitätswende adressierte.

BEM-Pressemitteilung: Wachstumspläne, Technologiesprünge und Wirtschaftsbewusstsein: BEM-Kampagne »Starke Stimmen für die Neue Mobilität« gibt Einblicke in die reale Mobilitätswende

25. August 2020 / BEM-Pressemitteilung

Während die Bundesregierung den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland durch die plötzliche Rücknahme verschiedener Förderprogramme erneut torpediert, arbeiten zahlreiche Unternehmen unbeirrt an der Mobilitätswende, investieren Kapital und Personalstunden und stellen sich den regulatorischen Problemen in Einzelkämpfen vor Ort. In der Video-Kampagne »Starke Stimmen für die Neue Mobilität« berichten Führungskräfte von BEM-Mitgliedsunternehmen aus den verschiedensten Bereichen von Fahrzeugherstellung, Infrastrukturbetrieb, Logistik, Liegenschaftsverwaltung, Rechtswesen, Wissenschaft und Consulting über ihre Tätigkeiten und ihre persönlichen Erfahrungen, die sie mit dem neuen eAntrieb machen.

BEM-Pressemitteilung: Bundesverband eMobilität präsentiert „Starke Stimmen für die Neue Mobilität“ – Video-Kampagne gibt Einblicke in die Arbeit von Elektromobilisten

04. August 2020 / BEM-Pressemitteilung

Der Bundesverband eMobilität (BEM) hat eine Video-Kampagne unter dem Titel „Starke Stimmen für die neue Mobilität“ gestartet und präsentiert darin Kurzinterviews aus dem Kreis der Verbands-Mitglieder. Die Elektromobilisten berichten über die Umstände, wie sie persönlich vom neuen eAntrieb überzeugt wurden und welche Geschäftsmodelle in den Unternehmen auf Grundlage der Elektromobilität umgesetzt werden.

BEM-Pressemitteilung: Regulierung öffentlicher Ladeinfrastruktur: BEM schlägt stärkere Verantwortung der Netzbetreiber vor

14. Juli 2020 / BEM-Pressemitteilung

Der Bundesverband eMobilität (BEM) hat im Konsultationsverfahren der Bundesnetzagentur zur Weiterentwicklung der Netzzugangsbestimmungen im Strombereich die Bundesnetzagentur eine stärkere Einbindung der Netzbetreiber für die öffentliche Ladeinfrastruktur für Elektroautos vorgeschlagen. Damit der Markt zur Realisierung der Strom-Betankung floriert und Kostenvorteile für die Kunden generiert werden können, müssen nach Ansicht der Bundesnetzagentur Infrastruktur und Service getrennt werden. Ähnlich wie bei Schiene und Bahn oder Kabel und Telekommunikation braucht es in der Elektromobilität eine starke Infrastruktur, für die der Bundesverband in einer Stellungnahme jetzt die Netzbetreiber vorgeschlagen hat.

BEM-Pressemitteilung: Mathias Samson und Raimund Nowak verstärken Fachbeirat des Bundesverbandes eMobilität (BEM)

07. Juli 2020 / BEM-Pressemitteilung

Der Bundesverband eMobilität baut seine Verbandstätigkeiten aus und hat den Kreis der ratgebenden Fachexperten gestärkt. Seit Juni gehören Mathias Samson und Raimund Nowak dem knapp 40köpfigen Fachbeirat an.

Mathias Samson war von 2000 bis 2014 im Bundesumweltministerium in Berlin tätig. Nachdem er zunächst das Büro des Staatssekretärs leitete, wurde er 2004 Leiter des Referates „Umwelt und Verkehr, Elektromobilität“, in dem er maßgeblich an der Konzeption und dem Aufbau der Nationalen Plattform Elektromobilität in Deutschland beteiligt war. Im Jahre 2014 wurde Samson zum Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Mobilität und ländliche Entwicklung ernannt. Dabei lagen seine Arbeitsschwerpunkte vorrangig im thematischen Dreieck „Energie – Mobilität – Digitalisierung“. Seit 2020 ist er Mitglied der Geschäftsführung der FTI Consulting SC GmbH in Berlin.

Raimund Nowak ist seit 2009 Geschäftsführer der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg und in dieser Funktion verantwortlich für eine Vielzahl regionaler und überregionaler Modellvorhaben in der Elektromobilität. Er hat eines der größten elektrischen Flottenvorhaben in Europa initiiert und setzt sich in besonderer Weise für die deutsch-französische Kooperation ein. Nowak engagiert sich im neu gegründeten Verkehrswendebüro in Berlin. Er verfügt über lange Erfahrungen in der Kommunalpolitik und war in verschiedenen Funktionen in der Verwaltung der Landeshauptstadt Hannover tätig, wie zuletzt bis 2013 als Leiter der Grundsatzabteilung des Oberbürgermeisters. Von 2003 bis 2009 war Raimund Nowak Landesvorsitzender von Bündnis 90/DIE GRÜNEN in Niedersachsen.

BEM-Pressehinweis: Gastbeitrag von Prof. Dr. Andreas Knie, Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)

18. Juni 2020

Mit dem Konjunkturpaket will die Bundesregierung auch Busse und Bahnen aus der Coronakrise retten und sie damit als Alternative zum Auto stärken. Prof. Dr. Andreas Knie vom WZB und gleichzeitig Wissenschaftlicher Beirat des Bundesverbands eMobilität (BEM) sieht den öffentlichen Verkehr in seiner jetzigen Form nicht gewappnet für die Zukunft. In einem Gastbeitrag für Spiegel-Online fordert Knie ein radikales Umdenken.
Die Corona-Pandemie hat für den öffentlichen Nahverkehr gravierende Folgen. Unternehmen verzeichnen Fahrgastverluste von mehr als 80 Prozent. Nun soll ein Schutzschirm über Busse und Bahnen gespannt werden, der Bund stellt den Ländern im Konjunkturpaket rund 2,5 Milliarden Euro zum Ausgleich von Betriebsverlusten bereit. Für die Bahn gibt es sechs Milliarden Euro frisches Eigenkapital.