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Aktuelles

Die NOW und ihre Programme

Die Entwicklung der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie und der Batterietechnologie ist ein wesentlicher Baustein im Gesamtkontext der Klimaziele und des Umbaus der Energiewirtschaft. Denn aus diesen Technologien heraus entstehen heute schon zahlreiche Produkte, die die Prädikate energieeffizient und CO2-arm tragen. Den zentralen Rahmen, die Produkte in umfangreichen Alltagstests zu erproben, damit sie in den kommenden Jahren erfolgreich am Markt bestehen können, liefern das Nationale Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) der Bundesregierung und die Modellregionen Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Änderung der Dienstwagenbesteuerung

Dienstwagenflotten sind ein wichtiger Absatzmarkt für Kraftfahrzeuge. Die aktuelle Regelung über die Dienstwagenbesteuerung benachteiligt jedoch Elektro- und extern aufladbare Hybridelektrofahrzeuge gegenüber den Fahrzeugen mit konventionellem Verbrennungsmotor.

Spannende Aspekte

Die Formula Student Germany (FSG) stellt sich seit dem Jahr 2010 mit der Formula Student Electric (FSE) auch den Herausforderungen der Elektromobilität. Als Technischer Partner der Formula Student sind die Rennsportexperten der DEKRA Automobil GmbH mit von der Partie und unterstützen die Nachwuchs-Teams in Sachen Sicherheit und Professionalität. Ein besonders spannender Aspekt ist die Sicherheit bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Hochvolttechnik.

Batterieforschung im Fokus

Nach dem 2009 ausgesprochenen politischen Wunsch nach einem deutschen »Leitmarkt für Elektromobilität« hat die 2011 beschlossene Energiewende einen zweiten grundlegenden Eckpfeiler für die Erforschung elektrischer Energiespeicher gesetzt. Nicht nur langlebig und mobil sollen Batterien werden, sondern fortan auch stationär und netzregulierend.

Kleines schlaues Netz

Dass Elektroautos nur dann wirklich umweltfreundlich sind, wenn sie mit »Grünstrom« aufgeladen werden, dürfte inzwischen hinlänglich bekannt sein. Doch Erneuerbare Energien haben ihre Tücken. Entgegen der klassischen Struktur von Stromnetzen, die eine bedarfsgerechte Einspeisung auf Hochspannungsebene vorsieht, speisen vor allem Photovoltaikanlagen oft auf Niederspannungsebene ein. Bedarf oder nicht, es wird eingespeist und bringt so den einen oder anderen Netzknoten durcheinander. Hinzu kommt die Frage, welchen Strom man gerade tankt, wenn das Elektroauto erst abends angeschlossen wird. Der Solarstrom aus der Mittagszeit ist dann schon längst eingespeist.

Ein Rechtsrahmen für die Ladeinfrastruktur

Damit sich Deutschland wie von der Bundesregierung gewollt zum Leitmarkt für Elektromobilität entwickeln kann, muss eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur vorhanden sein. Während die rechtlichen Hürden auf Privatgrundstücken eher gering sind, werfen öffentlich zugängliche Stationen mehr Fragen auf. Vor Schaffung eines Rechtsrahmens ist zu klären, wie die öffentliche Infrastruktur aussehen soll. Sie muss den Bedürfnissen der Verbraucher angepasst sein. Oft wird die lange Dauer des Ladevorganges beklagt - neben der geringen Reichweite pro Ladung ein K.O.-Kriterium für Fernstrecken.

Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur

Auch wenn die Nutzer von eFahrzeugen, egal ob Zweiräder oder Vierräder, in den bisherigen eMobilitätsprojekten ihre eFahrzeuge überwiegend zu Hause oder auch am Arbeitsplatz an die Steckdose anschließen, ist die öffentliche Ladeinfrastruktur für die weitere Entwicklung der eMobilität von hoher psychologischer Bedeutung und auch notwendig, wenn z.B. Car Sharing Modelle auf der Basis von eFahrzeugen initiiert werden und Nutzer ohne eigene Lademöglichkeit sind. Ein möglichst flächendeckender Aufbau ist allerdings auch mit hohen Installations- und Betriebskosten verbunden, die über den Verkauf von Kilowattstunden oder auch durch andere marktfähige Angebotsmodelle nicht gedeckt werden können.

BEM fordert Neuregelung bei der Besteuerung von Dienst-Fahrrädern

Der Bundesverband eMobilität setzt sich für die Verbreitung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Neuen Mobilität ein. Um dieses Ziel zu erreichen, ist neben der Umstellung auf Elektromobilität insbesondere auch eine intelligente Verbindung der Verkehrsträger notwendig, die den Einsatz von Zweirädern als Alternative zum Automobil berücksichtigt.

Umlage als effektive Fördermöglichkeit

»Wir haben in der Vergangenheit bereits mehrfach Förderforderungen verlangt, um die Einführung der eMobilität in Deutschland gezielt und intelligent zu beschleunigen. Die derzeitige politische Förderablehnung führt ganz bestimmt nicht dazu, dass wir einen Erstmarkt für Elektromobilität darstellen können oder gar Leitmarkt oder Leitanbieter werden. Neben dem Verlust von Wertschöpfung, sehen wir insbesondere das Ziel der Bundesregierung - eine Million Elektrofahrzeuge bis 2020 - erheblich gefährdet«, betont Christian Heep, Vorstand Marketing beim Bundesverband eMobilität. »Wir benötigen einen gesamtgesellschaftlichen Konsens dahingehend, dass langfristig eine nachhaltige CO2-neutrale Mobilität tatsächlich gewünscht ist.«

Im politischen Diskurs

Der Fördervorschlag des BEM steht zur Diskussion. »Wir haben mit unserer Umlageförderung einen kontroversen Vorschlag gemacht, um die laufende Debatte zum Thema Förderung der Elektromobilität anzuheizen. Das ist uns gelungen. Es war von vornherein zu erwarten, dass wir damit nicht überall auf Gegenliebe treffen würden. Der Zukunftsmarkt Elektromobilität berührt eben nicht nur eine Branche, deren Interessen relativ homogen sind, sondern zahlreiche, sehr unterschiedliche Branchen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Vor diesem Hintergrund ist es nicht immer leicht, alle Interessen gleichermaßen zu berücksichtigen - ein Energieversorger etwa hat andere Präferenzen als beispielsweise ein Automobilhersteller. Wichtig bleibt hier, das gemeinsame Ziel weiterhin im Auge zu behalten: eMobilität langfristig als realistische Mobilitätsalternative auf die Straße zu bringen. Wir werden die Debatte gerne weiter mit Ihnen führen und unseren Vorschlag sukzessive anpassen und weiter entwickeln«, so Christian Heep, Vorstand Marketing beim Bundesverband eMobilität.