Schweinfurt (03.08.2010) – Dass der Elektroantrieb bei zwei- wie vierrädrigen, fahrbaren Untersätzen konkurrenzfähig wird, sollte am Dienstagmittag eine Roadshow des Bundesverbands eMobilität auf dem Schweinfurter Marktplatz zeigen. Wer wollte, der konnte von Elektromotoren angetriebene und/oder unterstützte Autos, Fahrräder und Motorräder testen. Das Urteil war einhellig: Fast jeder war begeistert. Und so geht die Empfehlung an alle, die vom 25. September bis 3. Oktober auf die ufra gehen, die angekündigte Sonderschau „Faszination Elektroantrieb“ zu besuchen – und dort zu testen.
Das Angebot an Fahrrädern mit Rückenwind aus einem E-Motor ist gewaltig. Da gibt es die Pedelecs, die den Krafteinsatz des Radlers stufengesteuert unterstützen. Bei diesen Modellen endet die elektrische Hilfe meist bei einer Geschwindigkeit von 25 Stundenkilometern, was von einem (trotzdem sinnvollen) Tragen eines Helms und der Versicherungspflicht befreit. Andere Modelle sind schneller, bis zu 80 km/h, verzichten jedoch als reine E-Bikes teilweise gänzlich auf die Muskelkraft. Bei zwei- wie vierrädrigen E-Fahrzeugen ist der Aktionsradius aber nach wie vor begrenzt. Nach 80 Kilometern muss der Akku geladen werden.
In Halle 25 werden neben dem Bundesverband eMobilität Händler und Industrie bei der ufra auf der „zukunftweisenden Sonderschau“, so Organisator Heinrich Sandner, über die „Faszination Elektroantrieb“ informieren. Dafür wird in der Halle ein Test-Parcours eingerichtet. Fahrten auf dem Freigelände oder gar auf den Straßen sind zwar anvisiert, jedoch noch nicht genehmigt.
Auf der ufra 2010 (über 400 Aussteller präsentieren sich auf 20 000 Quadratmetern) wird der Bundesverband eMobilität sich für erneuerbare Energien, darunter die Solartechnik, einsetzen. Dieses Ziel orientiert sich am Vorhaben der Bundesregierung, innerhalb der nächsten zehn Jahre Deutschland zum Leitmarkt für Elektromobilität auszubauen. Präsident Kurt Sigl, der zur Präsentation von Berlin nach Schweinfurt gekommen war, sieht seine Aufgabe in der Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität.
Quelle: Main Post









