Pressespiegel

Bundesverband eMobilität e.V.

Wir bewegen..

Bundesverband eMobilität e.V. veranstaltet Gala-Event

Hochkarätige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Forschung und Medien kamen am 18. Februar 2010 auf der Gala-Veranstaltung zum Tag der Elektromobilität vom Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) im Q110 “Die Deutsche Bank der Zukunft” in Berlin Mitte zusammen.

Unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie bot die Veranstaltung eine branchenübergreifende Kommunikations- und Präsentationsplattform für Elektromobilität. Der Elektrosportwagen Lightning GT feierte seine Deutschlandpremiere.

Moderator Christoph Bauer führte durch die Gala-Veranstaltung und präsentierte den interessierten Gästen mit Unterstützung der Radiomoderatorin Caro Korneli, dem Moderator Patrice Bouédibéla und den Schauspielern Kai Schumann, Steffen Groth und Florian Bartholomäi verschiedene innovative Elektrofahrzeuge. So wurden die Elektroautos EWE E3, eWolf E1 und der Roadster Lightning GT vorgestellt.Ziel der Veranstaltung war die Vernetzung verschiedener Akteure, um Elektrofahrzeuge künftig mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien serienreif auf die Straßen bringen zu können. Dr. Axel Stepken, Vorstandsvorsitzender der TÜV SÜD AG, erklärte dazu: “Deshalb ist diese heutige Veranstaltung des Bundesverbands eMobilität so wichtig. Sie sendet die richtige Botschaft aus: Automobilindustrie, Politik und Prüfdienstleisterwirtschaft wollen die Chancen nutzen, damit sichere, praxistaugliche E-Fahrzeuge bald einen schnell wachsenden Anteil am Individualverkehr ausmachen”.

Einig war man sich auf der Veranstaltung darüber, dass Elektromobilität nur mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien sinnvoll umgesetzt werden kann. “Elektroautos machen dann richtig Sinn, wenn sie mit Erneuerbaren Energien versorgt werden. Der regenerativ erzeugte Strom verursacht so gut wie keine CO2-Emissionen, während ein Elektroauto, das “nur” den in Deutschland typischerweise bereitgestellten Netzstrom verbraucht, immerhin mehr als 100g CO2 pro gefahrenem Kilometer erzeugt.”, so Dr. Kurt Hamann, Leiter Produktmanagement und Technik der HaWi Energietechnik AG.

Elektromobilität erfahrbar machen

Begeisterung, Faszination und Leidenschaft für die Mobilität der Zukunft standen im Mittelpunkt der Veranstaltung. “Wir wollen die Menschen begeistern. Das können wir nur, wenn wir Elektromobilität erfahrbar machen” erklärte Kurt Sigl, Präsident des BEM. So konnte Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, vor der Veranstaltung den EWE-E3 selbst fahren und berichtete anschließend begeistert von seinem ersten e-mobilen Fahrerlebnis.

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG präsentierte mit ihrem eBike Projekt die derzeit größte Elektrofahrzeugflotte Deutschlands. “In der Modellregion Stuttgart testen wir ab Juli mit 500 Elektroroller-Pionieren das elektrische Mobilitätsverhalten. Hierfür entwickeln und erproben wir im parallel laufenden Forschungsprojekt MeRegioMobil mit unseren Partnern die Lade- und Abrechnungsinfrastruktur der Zukunft. Unsere langfristige Vision ist die Anbindung von Elektrofahrzeugen an ein Smart Home auf Basis des intelligenten Stromzählers”, so Lars Walch, Projektleiter Elektromobilität bei EnBW.

Grace präsentierte das erste E-Motorbike mit Straßenzulassung und PG-Bikes stellte ihren Elektro-Cruiser Black Block vor. Da Erfahrbarkeit das Motto des Abends war, konnten die anwesenden Journalisten selbst eine Runde mit den Elektroautos Tesla und E3 sowie dem Elektro-Cruiser Black Block drehen. Der BEM setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept und die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei der Umstellung auf Elektromobilität. Als Sprachrohr der Branche setzt der BEM sich aktiv für die Erfahrbarkeit von Elektrofahrzeugen ein und wird die Faszination für Elektromobilität im Alltag der Menschen integrieren und durch praxisnahe Erfahrungen umsetzen.

Sponsoringpartner der Veranstaltung waren EnBW, TÜV SÜD, EWE, HaWi, eWolf, GRACE, Coningham, Geyer Gruppe, PG-Bikes, Frosys, JOHN DEERE, NewTechAutomotive GmbH, NewTechEnergies LTD und speed-e.me. Medienpartner waren Brand Galaxy Group, FORUM Nachhaltig Wirtschaften und GREEN Mobility.

Präsident des Bundesverbands eMobilität in Berlin: „EnBW startet Deutschlands größte Elektroflotte“

(ddp direct) Berlin/Karlsruhe. Zum „Tag der Elektromobilität“ am Donnerstagabend (18.2.) in Berlin würdigte der Präsident des BEM Bundesverbands eMobilität e.V., Kurt Sigl, auch die Forschungsarbeiten der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. „Die EnBW wird bereits in wenigen Monaten Deutschlands größte Elektroflotte auf die Straße bringen. Dabei setzt der Energieversorger auf Zweiräder und schickt in der Region Stuttgart 500 eBikes in den Feldtest.“ Die eBikes werden in Baden-Württemberg produziert und sind anders als Elektroautos schon heute in größerer Stückzahl und vergleichsweise günstig verfügbar. Die EnBW beteiligt sich mit ihrer Elektroflotte an der „Modellregion Stuttgart“, die das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung als eine von bundesweit acht Elektromobilitäts-Regionen fördert. Knapp 3.000 Privatpersonen hatten sich um die Teilnahme am Forschungsprojekt beworben. Derzeit läuft die Auswahl der 500 Testteilnehmer. Start des Feldtests ist der 1. Juli 2010.

„In der Modellregion Stuttgart testen wir mit unseren 500 eBike-Pionieren elektrisches Mobilitätsverhalten im realen Umfeld. Hierfür entwickeln und erproben wir im parallel laufenden Forschungsprojekt MeRegioMobil gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Wissenschaft die Lade- und Abrechnungsinfrastruktur der Zukunft. Unsere langfristige Vision ist die Anbindung von Elektrofahrzeugen an ein Smart Home auf Basis des Intelligenten Stromzählers”, so Lars Walch, Projektleiter Elektromobilität bei der EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

Als Konsortialführer von MeRegioMobil (Minimum Emission Region) wird sich die EnBW auch an einem kürzlich vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie angekündigten deutsch-französischen Flottentest beteiligen. Geplant ist ein grenzüberschreitendes Demonstrationsprojekt für Elektrofahrzeuge in der Region zwischen Straßburg und Stuttgart/Karlsruhe. Ziel der EnBW ist es, an der Entwicklung einer herstellerunabhängigen Infrastruktur mit einem einheitlichen europäischen Standard mitzuwirken.

“Es ist bereits fünf nach zwölf”

Der Bundesverband eMobilität (BEM) hat rasche Fortschritte bei der Entwicklung des Elektroantriebs in Deutschland angemahnt. “Man muss machen, nicht nur reden, es ist bereits fünf nach zwölf”, sagte BEM-Präsident Kurt Sigl am Donnerstag anlässlich des “Tages der Elektromobilität” in Berlin.

Studien sagen einen Wechsel der Antriebsarten voraus – z.B. bis 2020 sollen eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein. Oder: Im Jahr 2030 sind bis zu 20 Prozent aller Fahrzeuge auf deutschen Straßen Elektro- oder Hybridfahrzeuge. Bisher ziehen aber die Beteiligten an diesem Prozess – u.a. Fahrzeughersteller, Zulieferer, Energieversorger, Entwickler, Infrastrukturanbieter, Politik – nur bedingt an einem Strang, während China z.B. die Elektromobilität zu Land, zu Wasser und in der Luft zum Staatsziel erklärt (wir berichteten).

Der 2009 gegründete Verband will sich langfristig für die Umstellung auf Elektromobilität und den Einsatz erneuerbarer Energien und die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen einsetzen. In naher Zukunft sollen sowohl Landesvertretungen des BEM in den einzelnen Bundesländern entstehen als auch so genannte “e-shops”, die eMobilität anfassbar und erlebbar machen.

Im Quartier 110 in der Berliner Friedrichstraße gaben der BEM und seine Partner aus den Bereichen Energieerzeuger, E-Fahrzeuganbieter und Infrastrukturdienstleistungen einen Einblick, wie eMobilität in naher Zukunft aussehen kann – vom elektrogetriebenen City-Bike bis hin zum Sportwagen Lightning GT, der über vier Radnaben-Motoren angetrieben wird. Jochen Homann, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, betonte die volkswirtschaftliche Bedeutung, im Zuge der Elektromobilität werden ein komplett neuer Wirtschaftsbereich und eine neue Wertschöpfungskette entstehen, nicht nur die Hersteller und Zulieferer gehörten dazu, sondern auch Energieerzeuger, -verteiler und Anbieter von Infrastrukturlösungen.

Kernthema des TÜV

TÜV Süd-Vorstandschef Axel Stepken erklärte, dass die Sicherheit von Elektroautos ein ganz entscheidender Faktor für den Erfolg sein werde. “eFahrzeuge müssen ähnlich hohe Sicherheitsstandards im technischen und funktionalen Bereich aufweisen wie die heutigen Fahrzeuge auch. Momentan ist dies nicht der Fall, die Normierungs- und Prüflage weist noch deutliche Lücken auf.” In der Startphase der Elektromobilisierung sei mit einer Vielzahl von Kleinserienherstellern, insbesondere auch aus Asien, zu rechnen. Sein Appell: “Wir brauchen verbindliche, internationale Standards für eMobilität!” Normierung und Standardisierung seien die vordringlichsten Aufgaben. Der TÜV sehe das Thema eMobilität als ein Kernthema, im deshalb gegründeten Projekthaus “E-Mobilität” arbeiten Experten aus den Geschäftsbereichen Industrie, Mobilität und Fahrzeugsicherheit zusammen.

Erste Erfahrungen mit Elektroautos im Großstadtverkehr

(lifepr) Bad Windsheim, 25.02.2010 – Elektroautos können für Stadtbewohner eine realistische Alternative zu herkömmlich betriebenen Fahrzeugen sein. Dies zeigt die Auswertung einer ersten Testphase mit E-MINI-Fahrzeugen der BMW Group in Berlin durch Wissenschaftler der Technischen Universität Chemnitz unter Leitung von Prof. Dr. Josef Krems. Die unter 800 Bewerbern ausgewählten 40 Testpiloten waren ein halbes Jahr lang mit den Versuchsfahrzeugen unterwegs. Die Gruppe bestand überwiegend aus Männern mit überdurchschnittlichem Einkommen, einem Durchschnittsalter von 48 Jahren und häufiger Fahrzeugnutzung im Alltag. “Erstmals haben nicht Techniker der Fahrzeughersteller, sondern alltägliche Nutzer die Fahrzeuge detailliert getestet”, berichtet Studienleiter Krems. Zwei Drittel der Nutzer fühlten sich mit dem MINI E genauso flexibel wie mit einem herkömmlichen Fahrzeug. Problematisch sei in den meisten Fällen nicht die geringe Reichweite von 150 Kilometern mit einer Akkuladung gewesen, sondern der eingeschränkte Lade- und Passagierraum wegen der 260 Kilogramm schweren Lithium-Ionen-Batterie. Als angenehm empfanden die Probanden die geringe Geräuschkulisse der Elektrofahrzeuge. Für Fahrspaß sorgte die hervorragende Beschleunigung dank guter Drehmomentwerte, die für Elektroantriebe typisch sind. Derzeit startet in Berlin die zweite Testphase, an der wieder 40 Probefahrer teilnehmen sollen. Das Projekt der BMW Group und von Vattenfall Europe wird für zwei Jahre vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Der im Vorjahr gegründete Bundesverband eMobilität (BEM) hat rasche Fortschritte bei der Entwicklung des Elektroantriebs angemahnt. Es sei bereits fünf nach zwölf, sagte BEM-Präsident Kurt Sigl mit Blick vor allem auf die chinesische Konkurrenz beim “Tag der Elektromobilität” in Berlin. Sein 2009 gegründeter Verband will sich langfristig für die Umstellung auf Elektromobilität, den Einsatz Erneuerbarer Energien und für die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen einsetzen. In naher Zukunft sollen sowohl Vertretungen des BEM in den einzelnen Bundesländern als auch so genannte e-shops entstehen, die eMobilität für Verbraucher anfass- und erlebbar machen.

Frosys und PG Bikes präsentierten ihr Produkt-Bundle auf dem „Tag der Elektromobilität“

18. Februar 2010. Unter der Schirmherrschaft des BMWi veranstaltete der Bundesverband eMobilität e. V. am 18. Februar 2010 im Q110 „Die Deutsche Bank der Zukunft“ in Berlin ein Gala-Event zum „Tag der Elektromobilität“. Zahlreiche Prominente aus Wirtschaft und Politik, Forschung und Medien hatten sich zur Präsentation verschiedener innovativer Elektrofahrzeuge versammelt. Vorrangiges Ziel war das Knüpfen wichtiger Kontakte, um die strombetriebene Fortbewegung im Zusammenspiel mit Erneuerbaren Energien gemeinsam weiter voranzutreiben. Im Paket mit der passenden Ladesäule von Frosys Systems stellte PG Bikes das neue Black Block E-Bike vor. Beides wurde von den Anwesenden mit großer Begeisterung getestet. Das bereits äußerst umfangreiche Angebot an e-mobilen Fortbewegungsmitteln verdeutlichte den geladenen Gästen, dass die Elektromobilität im Alltag nicht mehr in weiter Ferne liegt, sondern bereits Realität ist. Viele Fahrzeuge sind längst marktreif und warten nur auf die entsprechende Infrastruktur, an deren Bereitstellung die gesamte Branche momentan mit Hochdruck arbeitet. BEM-Präsident Kurt Sigl machte im Rahmen des Gala-Abends darauf aufmerksam, wie sehr es in Deutschland nun auf eine schnelle Entwicklung ankommt: „Man muss machen, nicht nur reden, es ist bereits fünf nach zwölf.“