Tag der Elektromobilität – Berlin
Feldtest: EnBW bringt Europas größte Elektro-Flotte auf die Straßen
500 Elektro-Bikes flitzen ab dem 1. Juli 2010 emissionsfrei durch die Region Stuttgart. Damit gibt die EnBW Energie Baden-Württemberg AG im Rahmen eines Forschungsprojekts den Startschuss für die größte Flotte an Elektrofahrzeugen, die es derzeit in Europa gibt. Das Projekt wird gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium. Die 500 Rollerpioniere messen ein Jahr lang ihr Mobilitätsverhalten u. a. Ladezeiten und Reichweiten. Von der Auswertung erhofft man sich Erkenntnisse über Umfang und Ausstattung einer zukunftsfähigen Infrastruktur.
Elektromobilität dient dem Klimaschutz und wird ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur der Zukunft sein. Davon ist die EnBW überzeugt und setzt im ersten Schritt konsequent auf Zweiräder, die ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Der Ausbau von Elektromobilität bedeutet aber auch die Notwendigkeit einer intelligent vernetzten Regelung der Stromnachfrage: damit möglichst dann getankt wird, wenn viel Strom im Netz eingespeist ist, z. B. durch Sonnen- und Windenergie. Hierzu forscht die EnBW gemeinsam mit ihren Partnern in den Projekten „MeRegioMobil“ und „Modellregion Stuttgart“.
TÜV SÜD – Pioniere in Sachen sichere Elektromobilität
Von der Homologation bis zum weltweit ersten Crashtest von Lithium-Ionen-Batterien, von der Partnerschaft in Modellregionen für die Entwicklung von öffentlichen E-Flotten bis hin zur Definition internationaler Sicherheitsstandards. TÜV SÜD deckt in Sachen E-Mobilität die gesamte Wertschöpfungskette ab – als starker Partner der Automobilindustrie und der Politik. Beispiel: Die Automotive-Fachleute führen umfangreiche Tests zu funktionaler, chemischer, elektrischer sowie mechanischer Sicherheit von Elektrofahrzeugen und Voll- oder Plug-in-Hybriden durch, die als Grundlage für die Erarbeitung neuer Standards dienen.
Das Dienstleistungsspektrum für Fahrzeugentwickler umfasst unter anderem die Betreuung vor und in allen Phasen des Genehmigungsverfahrens sowie die Zulassung von Elektrofahrzeugen. Die Spezialisten von TÜV SÜD haben sich frühzeitig mit den ganz speziellen Anforderungen an Antriebstechnik und Batterie auseinandergesetzt und leisten heute Pionierarbeit in Sachen Sicherheit von Elektrofahrzeugen.
EWE-E3: Elektroauto als Stromspeicher
Nur knapp zehn Monate dauerte es, bis der norddeutsche Energiedienstleister EWE zusammen mit dem Autobauer Karmann ein neu entwickeltes Elektroauto der Öffentlichkeit vorstellen konnte. Der EWE-E3 ist eine Weltpremiere, denn er ist das erste Elektroauto, das im Auftrag eines Energiedienstleisters gebaut wurde. Für EWE ist der E3 aber mehr als ein Auto. Er soll vor allem die Möglichkeit eröffnen, die Einbindung von Elektroautos in das Stromnetz zu erforschen. Deshalb ist der Wagen ein wichtiger Bestandteil der Gesamtstrategie aus Energieeinsparung, Energieeffizienz und Ausbau erneuerbarer Energien.
EWE-Vorstandsvorsitzender Dr. Werner Brinker sieht im E3 einen entscheidenden Schritt für die Forschungsanstrengungen des Unternehmens: „Die Speicherung von Strom aus erneuerbaren Energien spielt eine ganz zentrale Rolle, wenn es darum geht, die Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung zu bewältigen.“















