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Bundesverband eMobilität e.V.

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BEM Newsletter 28. Juni 2010

Trotz Fußballfieber arbeitet der Bundesverband eMobilität e.V. unermüdlich daran, die Begeisterung und Faszination für Elektromobilität im Alltag der Menschen zu verankern. Das pure Fahrvergnügen mit den Elektrofahrzeugen hat bereits jetzt eine Welle der Begeisterung bei den Besuchern der BEM eRoadshows ausgelöst. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern wollen wir mit solchen und anderen Aktionen und Veranstaltungen die Neue Mobilität zu einer realistischen Mobilitätsalternative werden lassen. Der BEM-Newsletter informiert Sie über die laufenden BEM-Veranstaltungen und will Sie animieren den Bundesverband bei den vielfältigen Herausforderungen und Projekten zu unterstützen.


BEM-Roundtable, Berlin, 24.06.2010 // Schulterschluss der Verbände zum Thema Elektromobilität

Auf dem 3. BEM-Roundtable am 24. Juni 2010 kamen auf Einladung vom Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) verschiedene Verbände, die sich für eine saubere und CO2-freie Mobilität einsetzen, in Berlin zusammen. Ziel der Diskussionsrunde war es, eine gemeinsame Position und Handlungsstrategie der Verbände zu erarbeiten, um gegenüber der Bundesregierung und den Elektromobilitätsplayern mit gemeinsamer Stimme auftreten zu können. Neben dem Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V. (VDIK), dem Zweirad-Industrie-Verband (ZIV), dem Bundesverband Biogene und Regenerative Kraft- und Treibstoffe e.V. (BBK), dem Fachverband Elektromobilität e.V., dem Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) und dem Bundesverband Internationaler Express- und Kurierdienste e.V. (BIEK) waren auch Vertreter aus Wirtschaft und Politik vertreten.

„Das Reden ist vorbei, wir müssen jetzt die Elektroautos bestellen“, erklärte BEM Beiratsvorsitzender Dr. Jan Traenckner in seinem einleitenden Vortrag zur aktuellen Bain & Company Studie und brachte damit die gemeinsame Position der Roundtable-Teilnehmer auf den Punkt. Der Bundesverband eMobilität fordert vor diesem Hintergrund die großen Unternehmen, die EVUs und die Kommunen sowie die mittelständischen Handwerker auf, jetzt verbindlich 500.000 Elektrofahrzeuge für ihre Flotten zu ordern, um insbesondere bei den Automobilherstellern ein Zeichen zu setzen und die Serienproduktion von Elektroautos anzukurbeln. „Die Hemmschwelle muss überwunden werden, es ist jetzt Zeit zum Handeln“, betonte BEM Präsident Kurt Sigl.

Im europaweiten Vergleich wird der Systemwandel hin zur Elektromobilität in Deutschland nur wenig gefördert. Dabei beweisen bereits jetzt deutsche Mittelständler, wie die German E Cars GmbH mit ihrem Elektroauto Stromos, dass der Zukunftsmarkt Elektromobilität einen wichtigen Beitrag zur heimischen Wertschöpfung leisten kann. Der Bundesverband eMobilität sieht deshalb in gemeinsamen Geschäftsmodellen zwischen Kommunen und privatwirtschaftlichen Unternehmen eine wichtige Chance, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative auf die Straßen zu bringen. Sowohl Kommunen als auch mittelständische Unternehmen müssen zudem gezielt eigene Elektromobilitätsprojekte initiieren, um die Neue Mobilität für potentielle Kunden erfahrbar und bezahlbar zu machen.

„Wir müssen Mobilität künftig neu definieren. Die intelligente Mobilität der Zukunft wird eine Mobilität on demand sein, in die sowohl der öffentliche Personennah- und Fernverkehr als auch das Prinzip des Carsharings eingebunden sein werden“, erklärte BEM Geschäftsführer Frank Müller und machte damit deutlich, dass sowohl branchenübergreifende Kooperationsmodelle als auch neue Marktteilnehmer die Elektromobilität bestimmen werden.

Der Bundesverband eMobilität setzt sich dafür ein, die Mobilität in Deutschland mit dem Einsatz Erneuerbarer Energien auf Elektromobilität umzustellen. Zu den Aufgaben des BEM gehört die Verbesserung der gesetzlichen Rahmenbedingungen für den Ausbau der Elektromobilität als nachhaltiges und zukunftsweisendes Mobilitätskonzept und die Durchsetzung einer Chancengleichheit bei der Umstellung auf Elektromobilität. Als Sprachrohr der Branche setzt der BEM sich aktiv für die Erfahrbarkeit von Elektrofahrzeugen ein und integriert die Faszination für Elektromobilität im Alltag der Menschen.


REMINDER // BEM eStammtisch // Berlin // 28. Juni 2010

Der Bundesverband eMobilität hat am letzten Montag im Mai erfolgreich seinen ersten eStammtisch in Berlin veranstaltet. Im Café-Bar-Restaurant Foodo in Berlin-Kreuzberg tauschten sich Experten von u.a. Vattenfall, ADAC, McKinsey, B.A.U.M. Consult und German E Cars in entspannter Atmosphäre über Trends, Kooperations- und Vertriebsmodelle, staatliche Rahmenbedingungen und technische Voraussetzungen im Bereich der Elektromobilität aus.

Der BEM lädt Sie herzlich zum zweiten Berliner BEM eStammtisch am Montag, den 28. Juni 2010, ab 19 Uhr in die Rotisserie WEINGRÜN in der Gertraudenstraße 10-12 in Berlin-Mitte ein. Damit der Koch sich besser auf uns vorbereiten kann, bitten wir um eine kurze Anmeldung via eMail.

Durch einen branchenübergreifenden Austausch können wir hier in Berlin gemeinsam Elektromobilität nachhaltig und professionell voranbringen. Der BEM eStammtisch als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Elektromobilität. Jeden letzten Montag im Monat ab 19 Uhr in wechselnden Berliner Locations. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen..


Frank Müller, BEM Geschäftsführer, bei der Eröffnungsveranstaltung der eE-Tour Allgäu

Das große Start-Event der “eE-Tour Allgäu” fand am 18. Juni 2010 im ADAC Fahrsicherheitszentrum in Kempten statt. Frank Müller, BEM-Geschäftsführer, hat zum offiziellen Startschuss einen Vortrag zur Notwendigkeit der zeitnahen Umsetzung von großen Elektrofahrzeug-Flotten gehalten. In Zusammenarbeit mit Gasthäusern, Hotels und Kommunen stehen mehr als 50 Elektrofahrzeuge zur Miete oder zum Carsharing zur Verfügung. Angesprochen werden sollen damit sowohl Einheimische als auch Touristen in der Region.

Lesen Sie mehr zur Eröffnungsveranstaltung und zur Rede von Frank Müller im Artikel der Allgäuer-Rundschau

Weitere Informationen zur eE-Tour Allgäu


Erfolgreiche BEM eRoadshow in Soest

Am Samstag den 12. Juni 2010 veranstalteten die Stadtwerke Soest zusammen mit ihren Partnern Trianel und dem Bundesverband eMobilität auf dem Soester Marktplatz eine große eMobilitäts Roadshow. Während der Veranstaltung konnten die zahlreichen Besucher neben dem Elektroauto Stromos der German E Cars GmbH die verschiedensten eBikes, Pedelecs und Elektroscooter kostenlos Probe fahren. “Wir sehen in der Elektromobilität die Zukunft des Individualverkehrs, daher möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern bereits heute die Gelegenheit bieten, die unterschiedlichsten Formen der Elektromobilität zu erfahren”, unterstreicht Alfons Bröker, Geschäftsführer der Stadtwerke Soest, die Motivation diese Roadshow auszurichten. Das Gefühl der leisen und gleichzeitig starken Beschleunigung hat neben der stellvertretenden Bürgermeisterin Christiane Mackensen auch viele interessierte Bürger für die Neue Mobilität fasziniert. Das pure Fahrvergnügen mit den Stromern hat eine Welle der Begeisterung bei den Besuchern ausgelöst.

Nächste BEM eRoadshows
08. Juli 2010 Stadwerke Heidelberg
14. August 2010 Stadtwerke Magdeburg

Impressionen der eRoadshows finden Sie auf unserer hier.


E-Motorbike GRACE jetzt exklusiv beim eBike & eScooter Rental / Shop speed-e.me in Berlin erhältlich

Am 23. Juni wurde das E-Motorbike offiziell an das BEM Mitglied speed-e.me übergeben. Ab jetzt kann das weltweit erste E-Motorbike mit Straßenzulassung im eBike & eScooter Shop in Berlin Probe gefahren und gekauft werden. GRACE heißt maximale Zweirad-Sicherheit, Fahrkomfort, Geschwindigkeit und Fahrvergnügen. Mit 1300 Watt erreicht GRACE auf Basis von Lithium-Ionen Batterien eine Geschwindigkeit von 45 km/h bei einer Reichweite von 30 bis 50 km. Eine Geschwindigkeit von 65 km/h ist auf der Rennstrecke möglich. GRACE überzeugt durch einen Rahmen der sich nicht nur durch sein Design hervor hebt, sondern auch unverwüstlich ist. Handmade in Berlin/Biesenthal.

Mehr Informationen zum GRACE finden Sie hier. Bitte vereinbaren Sie direkt bei speed-e.me einen individuellen Termin für eine Probefahrt.


Das Auto der Zukunft tankt Strom – aus dem Parkscheinautomaten

Die technischen Voraussetzungen für die Einführung von Elektrofahrzeugen sind längst da. Was fehlt, ist die Umsetzung. Wie sich das ändern lässt, besprachen am Donnerstag Vertreter von Wissenschaft, Industrie, Energiewirtschaft und Politik im Rahmen der 13. Mainauer Mobilitätsgespräche. Auf der Begleitausstellung, auf der unter anderem Stromer von Audi, BMW und Daimler zu sehen waren, stellte Uwe Hahner die Antwort seines Unternehmens vor. Der Leiter der Business Unit Parking/E-Mobility bei Signalbau Huber zeigte EnergieParken – ein System aus Strom-Ladesäule, Parkscheinautomat und Verkehrsleittechnik. Die Hauptsäulen des Systems können als reine Parkscheinautomaten genutzt werden, verfügen aber auch über Anschlüsse zum gleichzeitigen Laden von bis zu zwei Elektrofahrzeugen. Nimmt die Nachfrage nach Ladestationen zu, kann jeder Master mit beliebig vielen „Satteliten“ erweitert werden, an denen dann jeweils bis zu vier Fahrzeuge ihre Batterien laden können.

Das erlaubt es Anbietern, nach und nach ein Stationsnetz aufzubauen, das der jeweiligen Nachfrage gerecht wird. Ein Vorteil: Für den Aufbau ist nicht einmal ein Antrag auf Raumnutzungsänderung nötig – schließlich sind die Mastersäulen Parkscheinautomaten. Doch EnergieParken bietet Betreibern einen viel größeren Vorteil. Sie können nämlich sofort nach Inbetriebnahme einer Mastersäule Umsätze erwirtschaften – über den Verkauf von Parkscheinen. „Wir hoffen, damit eine entscheidende Einstiegshürde beim Aufbau von Ladestationsnetzen beseitigt zu haben“, so Hahner. „EnergieParken-Säulen rechnen sich anders als andere Systeme auch dann nach kurzer Zeit, wenn keine oder nur wenige Elektrofahrzeuge geladen werden.“


e-mobility Baden-Württemberg startet

Die EnBW Energie Baden-Württemberg AG und die Daimler AG starten aktuell die gemeinsame Initiative „e-mobility Baden-Württemberg“. Ziel ist es, das Geburtsland des Automobils innerhalb der nächsten zwei Jahre zur Vorbildregion für lokal emissionsfreie Elektromobilität zu machen. Mit ihrer strategischen Partnerschaft setzen Daimler und EnBW neue Maßstäbe. Die EnBW bringt als Kompetenzträger tiefgreifendes Know-how der Energielogistik für die Entwicklung intelligenter und kundenfreundlicher Batterielademodelle sowie in der Netzführung und -steuerung ein und sorgt für entsprechend vielseitige Energieträger – geplant ist eine intelligente Stromladeinfrastruktur. In Ergänzung zu bereits laufenden „e-mobility Projekten“ ist die neue Initiative bewusst auf Vielfalt ausgerichtet. Rund 200 Fahrzeuge der Marken smart und Mercedes-Benz wird Daimler im Rahmen von „e-mobility Baden-Württemberg“ einsetzen und liefert damit den Beleg dafür, dass Elektromobilität in allen wesentlichen Mobilitätsbereichen darstellbar ist – im Individualverkehr genauso wie im Liefer- und öffentlichen Nahverkehr.

Im Rahmen der Modellregion Stuttgart konnten sich Baden-Württembergs Bürger für “ein Jahr eRoller fahren” bewerben. Am 4. Juli findet die offizielle Übergabe der 500 EnBW eRoller an die ausgewählten Bewerber in Stuttgart statt. Die EnBW stellt damit die größte Elektroflotte Deutschlands auf. Der Bundesverband eMobilität wird bei der Großveranstaltung mit einem attraktiven Stand vertreten sein. BEM-Präsident Kurt Sigl würde sich freuen, Sie persönlich vor Ort zu treffen. Gern können wir einen individuellen Termin am Rande der Veranstaltung vereinbaren. Wenden Sie sich dafür bitte direkt an die BEM Geschäftsstelle in Berlin.


Weitere News zum Thema eMobilität finden Sie auf unserem BEM eMobile Ticker und auf der BEM Homepage. Im Rahmen unserer redaktionellen Arbeit stehen unsere Mitglieder im Vordergrund. Halten Sie uns über Neuigkeiten Ihres Unternehmens auf dem Laufenden. Gerne veröffentlichen wir Ihre Pressemitteilungen auf unserem BEM eMobile Ticker.