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Bundesverband eMobilität e.V.

Wir bewegen..

BEM eMobile Ticker / 2. BEM-Roundtable / eDay / EMOBIKON / BEM-Stammtisch Berlin / Elektromobilitätsgipfel / Elektromobilitäts-Index

Der Bundesverband eMobilität e.V. hat sich zusammengeschlossen um gemeinsam mit der Unterstützung unserer Mitglieder die Herausforderungen der Elektromobilität anzunehmen. Einiges ist bereits auf den Weg gebracht und vieles ist erreicht. Aber viele grundlegende Fragestellungen und Herausforderungen sind noch offen und müssen im Sinne einer nachhaltigen, auf heimischer Wertschöpfung basierenden Neuen Mobilität geklärt werden. Unser nun regelmäßig erscheinender BEM-Newsletter gibt Ihnen einen Einblick in unsere Aktivitäten und soll Sie auch ein klein wenig animieren uns alle bei den vielfältigen Herausforderungen und Projekten zu unterstützen.


BEM eMobile Ticker // Bundesverband eMobilität launcht informatives iPhone eNews App

Übernahme und Ausbau des digitalen Mediums zur Elektromobilität. Hier wächst wirklich zusammen, was zusammengehört: Das von der Kölner App- und Ideen-Schmiede Glanzkinder entwickelte innovative Medium eMobile Ticker wurde jetzt vom Bundesverband eMobilität übernommen und wird tagesaktuell weitergeführt. In diesem passgenauen Umfeld wird das News-Format nach dem Relaunch redaktionell weiter ausgebaut.

Der BEM eMobile Ticker bringt alle relevanten Neuigkeiten aus dem Bereich Elektromobilität einfach und bequem via Blog, abonnierbarem RSS-Feed, Twitter sowie via iPhone App auf Ihr mobiles Endgerät: aufs Wesentliche reduziert, schnell zu erfassen und stets up to date. Die eNews beleuchten aktuelle Entwicklungen auf dem Markt und im Technologiebereich. Der BEM eMobile Ticker stellt die Köpfe der Branche vor und informiert über heute bereits erhältliche Elektro-Fahrzeuge. Eine regelmäßig aktualisierte Link-Liste führt überdies wichtige Informationsquellen zur vertiefenden Recherche auf. “Seien Sie dabei, wenn die Welt von morgen endlich sauber und leise wird..”, so Christian Heep, Vorstand Marketing beim Bundesverband eMobilität.

Im Rahmen unserer redaktionellen Arbeit stehen unsere Mitglieder im Vordergrund. Halten Sie uns über Neuigkeiten Ihres Unternehmens auf dem Laufenden. Gerne veröffentlichen wir Ihre Pressemitteilungen auf unserem BEM eMobile Ticker.

Das kostenlose iPhone App findet sich seit dem Start im Juni 2009 permanent in den Top 300.

www.eMobileTicker.de


BEM-Roundtable, Berlin, 22.04.2010 Chancen und Herausforderungen für den Mittelstand durch den wachsenden Zukunftsmarkt Elektromobilität & Potenziale in Kombination mit Photovoltaik

Auf dem 2. BEM-Roundtable kamen auf Einladung vom Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) mittelständische Vertreter aus der Solarbranche, Hersteller und Entwickler von Elektrofahrzeugen sowie Systemzulieferer gemeinsam mit Vertretern vom Bundeswirtschaftsministerium, der Beratungsbranche und verschiedener Verbände zusammen. Im Fokus der ganztägigen Diskussionsrunde standen die Chancen und Herausforderungen, die sich durch den wachsenden Zukunftsmarkt Elektromobilität für den Mittelstand ergeben und die Potenziale für Elektromobilität in Kombination mit Photovoltaik. Energierechtsexperte Jan-Hendrik vom Wege von der Anwaltskanzlei Becker Büttner Held eröffnete die Vortragsreihe mit seinen Erklärungen zur Novellierung des EEG. Andreas Varesi, TECHNOMAR GmbH, stellte anschließend eine von ihm geleitete Studie über die Akzeptanz von Elektromobilität bei den Verbrauchern vor. Ludwig Karg, Geschäftsführer der B.A.U.M. Consult GmbH, präsentierte neue Geschäftsmodelle vor dem Hintergrund intelligenter Stromnetze, während Andreas Gräwingholt von der German E Cars GmbH über die aktuellen Herausforderungen für den Mittelstand im Bereich der Elektromobilität referierte. Zum Abschluss stellte Dr. Bruno Kaiser von der NORD/LB sein innovatives Leasingkonzept für Elektroautos vor.

Im Ergebnis wurde schnell deutlich, dass die Initialzündung für neue Entwicklungen im Bereich der postfossilen Neuen Mobilität vorrangig aus der Innovationskraft, Dynamik und Flexibilität des Mittelstands kommt. “Für den Mittelstand ergeben sich ganz neue Möglichkeiten, die durch unkonventionelle Kooperationskonzepte und Synergien marktfähig realisiert werden können”, resümierte Frank Müller, der als Verbandsgeschäftsführer insbesondere dem Mittelstand ein hohes inländisches Wertschöpfungspotenzial zutraut. Jetzt sei die Zeit gekommen, gemeinsam in die emobile Zukunft zu starten. “Nur durch die Cluster-Bildung einzelner mittelständischer Unternehmen können Kompetenzen gebündelt, innovative Ideen entwickelt und eine finanzielle Sicherheit geschaffen werden”, betonte Jacqueline Hein, Regionalgeschäftsführerin des Bundesverbands mittelständische Wirtschaft, BVMW.

Einig war sich die Expertenrunde darüber, dass rund um die Elektromobilität auf Basis Erneuerbarer Energien neue Geschäftsmodelle entstehen. “Wir müssen Mobilität neu denken. Uns bietet sich die Chance eine gesellschaftliche Veränderung herbeizuführen”, betonte Ludwig Karg. Mit Hilfe intelligenter Informations- und Kommunikationstechnologien können Lastspitzen im Stromnetz ausgeglichen und IT-basierte Abrechnungsysteme geschaffen werden. Dadurch werden sich neue Marktteilnehmer mit dynamischen Stromtarifen und innovativen Verkaufskonzepten positionieren und die künftige Mobilität revolutionieren.

“Entscheidend für den Endverbraucher ist die preisliche Attraktivität von Elektro fahrzeugen”, erklärte Markus Emmert, Geschäftsführer der Coningham Solar GmbH. Im Rahmen der Novellierung des EEG wird der Eigenverbrauch von selbsterzeugtem Strom aus Erneuerbaren Energien weiterhin gefördert, wodurch die finanzielle Mehrbelastung beim Kauf von Elektroautos im Vergleich zu konventionellen Autos geringer wird.

Auf dem 2. BEM-Roundtable hat sich deutlich abgezeichnet, dass eine große Bereitschaft zum kooperativen Austausch zwischen den Elektromobilitätsplayern besteht. Vor diesem Hintergrund wird der BEM mit Unterstützung seiner Mitglieder sowohl Forderungen und Erkenntnisse als auch die notwendigen Kompetenzen bündeln, um insbesondere auch den Mittelstand auf dem Wachstumsmarkt Elektromobilität zu stärken. Auf dem Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai wird BEM-Präsident Kurt Sigl die Bedürfnisse der Branche im Kanzleramt vertreten und die „Nationale Plattform Elektromobilität“ aktiv und tatkräftig unterstützen, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative in Deutschland zu etablieren und weiterhin auf die öffentliche Tagesordnung zu setzen.


Elektromobilitätsgipfel // 3. Mai 2010 // Kanzleramt

Am 3. Mai lädt Angela Merkel zum Elektromobilitätsgipfel ins Bundeskanzleramt. Die “Nationale Plattform Elektromobilität” soll ein branchenübergreifendes Netzwerk aus Politikern, Wissenschaftlern, Managern und Verbänden schaffen. Ziel sei es, gemeinsam an einem Strang zu ziehen, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative zu etablieren. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von SAP Henning Kagermann soll Vorsitzender des Lenkungskreises werden. Seine Aufgabe ist keine leichte: er muss die oft gegensätzlichen Interessen mehrerer Schlüsselindustrien unter einen Hut bringen. Laut Peter Ramsauer werde es zunächst keine direkten Kaufhilfen geben. Zum Einen sei das politisch momentan schwer durchsetzbar und zum Anderen würde eine Kaufprämie momentan vor allem japanischen Herstellern zugute kommen, die bereits ihre Elektroautos auf dem Markt hätten. Staatliche Förderungen der Forschung gelten auf der anderen Seite als sicher – vor allem im Bereich der Batterietechnik.

Aber nicht nur über monetäre Anreize wird diskutiert. Auch Privilegien für Fahrer von Elektrofahrzeugen im Verkehrsalltag sind denkbar. Etwa das Nutzen von Busspuren oder besonderen Gratis-Parkplätzen im Innenstadtbereich. Im Rahmen der “Nationalen Plattform Elektromobilität” sollen insgesamt sieben Arbeitsgruppen bis zum Herbst erste Grundlagen für ein Elektroauto-Konzept erarbeiten. Die Gruppe mit der höchsten Brisanz soll die siebte sein – die Arbeitsgruppe Rahmenbedingungen. Geleitet wird sie künftig von BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Draeger. Der Rest der Arbeitsgruppen wird von einem Querschnitt der deutschen Industrie besetzt werden. So wird Karl-Thomas Neumann, Generalbevollmächtigter von VW, die Arbeitsgruppe Antriebstechnologie leiten. Daimler-Forschungsvorstand Thomas Weber lenkt dafür die Batterie-Arbeitsgruppe. Es bleibt abzuwarten, ob Deutschland´s Aufholjagd erfolgreich sein wird. Denn eines ist klar: bislang tut Deutschland weniger als viele andere Industrieländer, um Elektromobilität auf die Straße zu bringen. BEM-Präsident Kurt Sigl wird die Positionen des Bundesverbands und seiner Mitglieder am 3. Mai im Kanzleramt vertreten.


Bundesverband eMobilität e.V. vertritt die Interessen seiner Mitglieder auf dem Elektromobilitätsgipfel

Der Bundesverband eMobilität e.V. (BEM) fordert die schnelle Integration von Elektromobilität im Alltag der Menschen. „Elektromobilität muss jetzt praxisnah auf den deutschen Straßen umgesetzt werden. Wir fordern deshalb ein 100.000 Elektroauto-Programm, wie bereits von McKinsey vorgeschlagen, das in wenigen Jahren umgesetzt werden muss“, betont BEM-Präsident Kurt Sigl. Auf dem Elektromobilitätsgipfel am 3. Mai wird Kurt Sigl die Positionen des Bundesverbands und seiner Mitglieder im Kanzleramt vertreten. Der BEM will die „Nationale Plattform Elektromobilität“ aktiv und tatkräftig unterstützen, um Elektromobilität als realistische Mobilitätsalternative in Deutschland zu etablieren und sie weiterhin auf die öffentliche Tagesordnung setzen.

Der BEM fordert innovative, branchenübergreifende Kooperationskonzepte zwischen Energieversorgern, Herstellern von Elektrofahrzeugen, Systemzulieferern und Forschungseinrichtungen, um die notwendigen technischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen zu schaffen, um wettbewerbsfähig zu werden und zu bleiben. „Damit wir Elektroautos erfolgreich in Serienproduktion auf die Straßen bringen können, brauchen wir eine Cluster-Bildung von Netzwerkpartnern und eine Zusammenführung von OEM´s, EVU´s und First Tiers mit mittelständischen Unternehmen.“ erklärt der Geschäftsführer der German E Cars GmbH Dirk Fräger.

Außerdem müssen seitens der „Nationalen Plattform Elektromobilität“ sowohl rechtliche als auch technische Standardisierungen und Qualitätssicherungs maßnahmen durchgesetzt werden, um insbesondere für den Mittelstand die nötige Planungssicherheit zu schaffen. Der BEM setzt sich für stabile Rahmenbedingungen in Form von konkreten Gesetzgebungen und Maßnahmen ein. So könnten beispielsweise die bürokratischen Hürden beim Fahrzeugprototypenbau entschärft werden, um dadurch Entwicklungs- und Produktionspotenziale in Deutschland besser zu nutzen.

Im Austausch mit den BEM-Mitgliedern wurde außerdem deutlich, dass sowohl Konzepte für eine grundlegende Finanzsicherheit als auch geeignete Verkaufsmodelle nötig sind, um die Serienproduktion von Elektrofahrzeugen zu ermöglichen. Dies kann durch innovative Leasingmodelle mit integrierter Steuerbefreiung oder staatliche Anreizprogramme für die Anschaffung von Elektrofahrzeugen geschehen. Daneben müssen auch nicht-monetäre Anreize, wie die Nutzung der Busspur oder das Gratisparken im Innenstadtbereich, für Elektrofahrzeug-Halter angedacht werden.

„Wir erhoffen uns einen branchenübergreifenden Diskussionsaustausch, der konkrete Ergebnisse liefert, um Deutschland als Leitmarkt für Elektromobilität zu etablieren“, betont Kurt Sigl im Vorfeld des Elektromobilitätsgipfels.


Neue BEM-Mitglieder im April

Der BEM begrüßt die im April neu gewonnenen Mitglieder und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

BVMW / Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V.

classic eCars Broedersdorff & Koenzen GmbH

e-Wolf GmbH

EnWi-Etec GmbH

GRACE e-motorbike

Herrmann Licht- und Lufttechnik GmbH

Münch Racing GmbH

Third Element GmbH

Trianel GmbH

TÜV Rheinland Kraftfahrt GmbH

ZERO Motorcycles

Alle unsere Mitglieder finden Sie hier


eDay // 8. Mai 2010 // Tempelhofer Feld

Am 08. Mai 2010 wird das einstige Feld des Tempelhofer Flughafens in einer bunten Eröffnungsveranstaltung symbolisch an die Berliner Bürger übergeben. Auf über 70.000 m2 können die 200.000 erwarteten Besucher von 10.00 bis 18.00 Uhr Elektromobilität hautnah erleben.

Von eBikes und Pedelecs über Segways bis hin zu eRollern und eAutos wird die gesamte Bandbreite der Elektrofahrzeuge auf dem ehemaligen Rollfeld präsentiert. Über 100 Fahrzeuge werden ausgestellt und können auf den vom ADAC Fahrsicherheitszentrum Berlin-Brandenburg konzipierten Geschicklichkeitsparcours und den Freiflächen getestet werden. Auf geführten Segway-Touren können die Besucher zusätzlich halbstündlich das weitläufige Gelände des Tempelhofer Feldes erkunden.

Neben dem regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit werden weitere prominente Gäste erwartet. Bei einer einstündigen Rundfahrt mit Elektrofahrrädern durch Berlin können Prominente und interessierte Bürger klimaschonende urbane Mobilität direkt erleben. Die emobile Fahrradtour endet mit der medial begleiteten Einfahrt auf das Tempelhofer Feld.

Der Bundesverband eMobilität wird mit einem Stand auf dem eDay vertreten sein, um die Arbeit des Bundesverbands und seiner Mitglieder zu präsentieren. Wir laden Sie ein, gemeinsam mit uns die Faszination und Begeisterung für Elektromobilität an einem der bekanntesten Orte der Welt zu erleben. Nutzen Sie die Möglichkeit neue Kontakte zu knüpfen, innovative Elektrofahrzeuge zu testen und gemeinsam mit Familie und Freunden einen unvergesslichen, emobilen Tag zu erleben.


EMOBIKON // Fachkongress Elektromobilität // Stuttgart

Auf der eMOBIKON Veranstaltung am 13./14. April 2010 in Stuttgart diskutierten Experten u.a. von Better Place, Siemens und Mitsubishi vor welchen Herausforderungen der neue Markt steht. In Kooperation mit dem Bundesverband eMobilität e.V. bot der Kongress den Teilnehmern eine ideale Plattform, um sich über die neuesten Entwicklungen im Bereich der Elektromobilität auszutauschen. BEM-Geschäftsführer Frank Müller referierte als Kongress-Beiratsvorsitzender über die Möglichkeiten, wie Elektromobilität künftig wettbewerbsfähig werden kann.


SAVE THE DATE // Nächster BEM-Stammtisch // Berlin // 31. Mai 2010

Auf den monatlich bundesweit stattfindenden BEM-Stammtischen tauschen sich Experten und Interessierte in entspannter Atmosphäre über Trends, Kooperations- und Vertriebsmodelle, staatliche Rahmenbedingungen und technische Voraussetzungen im Bereich der Elektromobilität aus. Denn nur durch einen branchenübergreifenden Austausch im Rahmen einer interdisziplinären Plattform können die Herausforderungen effizient gelöst und Elektromobilität in Deutschland nachhaltig und professionell vorangebracht werden. Der BEM-Stammtisch als Ort des offenen und freien Gedankenaustauschs rund um das Thema Elektromobilität.

Am 31. Mai 2010 findet der nächste BEM-Stammtisch in Berlin statt. Eine detailierte Einladung geht Ihnen in den nächsten Tagen noch zu. Wir freuen uns schon jetzt auf eine rege Teilnahme.


Elektromobilitäts-Index

Exklusiv für die Wirtschaftswoche hat die Unternehmensberatung McKinsey & Company einen Index zur Elektromobilität in ausgewählten Industrienationen erstellt. Der “Electric Vehicle Index”, kurz Evi, ist weltweit der erste seiner Art, der die Entwicklung der Elektromobilität misst. In neun unterschiedlichen Kriterien wird dabei sowohl der Markt für Elektroautos sowie die Produktion in den verschiedenen Industrienationen ausgewertet. Die aktuelle Reihenfolge der untersuchten Länder lautet: USA (1), Frankreich (2), Deutschland (3), Italien (4), Japan (5), China (6), Korea (7), Spanien (8), UK (9), Dänemark (10), Portugal (11) und Irland (12).

Ergebnisse finden Sie hier.